Polizei in Tonndorf: Verfolgungsjagd endet mit Schüssen auf Reifen!
Polizei schoss auf Auto in Hamburg-Tonndorf nach Verfolgungsjagd. Zwei Festnahmen und Drogen sichergestellt.

Polizei in Tonndorf: Verfolgungsjagd endet mit Schüssen auf Reifen!
Ein aufregendes, wenn auch besorgniserregendes Szenario hat sich heute im Hamburger Stadtteil Tonndorf abgespielt. Polizeibeamte schossen nach einer Verfolgungsjagd auf ein auffälliges schwarzes Mercedes-Fahrzeug. Wie NDR berichtet, wurde der Fahrer bei einer Polizeikontrolle mit rücksichtlosem Fahren auffällig und reagierte nicht auf die Anhaltssignale der Beamten. Der anschließende Fluchtversuch führte zu einer gefährlichen Verfolgungsfahrt, bei der der Fahrer zahlreiche rote Ampeln missachtete und sogar über Geh- und Radwege raste.
Die gefährliche Situation endete schließlich auf der Tonndorfer Hauptstraße, wo mehrere Streifenwagen das Fluchtfahrzeug zum Stehen brachten. Der 25-jährige Fahrer rammt dabei zwei Polizeiwagen und setzte seine Flucht fort, was die Beamten dazu zwingt, auf die hinteren Reifen des Wagens zu schießen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten zu beklagen. Sowohl der Fahrer als auch sein 24-jähriger Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Im Fahrzeug fanden die Polizisten ein Magazin mit mehreren Patronen, und es gibt Hinweise, dass der Fahrer möglicherweise unter Drogeneinfluss stand.
Die Drogenszene in Hamburg
Die Ereignisse in Tonndorf werfen ein Licht auf die anhaltenden Probleme mit Drogenkriminalität in der Region. Erst im August des Vorjahres, konkret am 21. August 2025, gab es einen großangelegten Einsatz der Polizei im selben Stadtteil, bei dem sieben Männer vorläufig festgenommen wurden. Laut Presseportal waren Verdachtsmomente auf einen Rauschgifthandel der Grund für die Maßnahmen der Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38.
Bei dieser Durchsuchung wurden nicht nur mehrere Kilogramm Rauschmittel sichergestellt, sondern auch Bargeld in Höhe von über 15.000 Euro sowie Beweismittel, die auf eine aktive Drogenlagerung hindeuteten. Ein 28-jähriger Belarus konnte mit zwei Umzugskartons beobachtet werden, in denen sich rund 19 Kilogramm Marihuana und etwa 500 Gramm Kokain befanden. Diese Festnahmen scheinen die Ermittlungen des Drogendezernats (LKA 62) weiter voranzutreiben, auch wenn einige Verdächtige mangels Haftgründen wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.
Diese Vorfälle, sowohl die dramatische Verfolgungsjagd heute als auch die vorhergehenden Festnahmen, unterstreichen die Brisanz der Drogenproblematik in Hamburg und die Herausforderungen, denen sich die Polizei gegenübersieht. Die Ermittlungen zu den heutigen Ereignissen dauern an, während die Behörden alles daran setzen, dem illegalen Drogenhandel in der Stadt den Kampf anzusagen.