Wasserrohr-Bruch in Farmsen: Chaos auf den Straßen und Unterrichtsausfall!

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Ein Wasserrohrbruch in Farmsen-Berne führte zu Überschwemmungen und Ausfall des Unterrichts an der Surenland-Grundschule.

Ein Wasserrohrbruch in Farmsen-Berne führte zu Überschwemmungen und Ausfall des Unterrichts an der Surenland-Grundschule.
Ein Wasserrohrbruch in Farmsen-Berne führte zu Überschwemmungen und Ausfall des Unterrichts an der Surenland-Grundschule.

Wasserrohr-Bruch in Farmsen: Chaos auf den Straßen und Unterrichtsausfall!

Am Donnerstag, dem 27. November 2025, wurde die Hamburger Stadtteile Farmsen-Berne von einer unerwarteten Wasserflut heimgesucht. Vor der Surenland-Grundschule brach ein Wasserrohr, was dazu führte, dass der Bramfelder Weg über einen halben Kilometer lang unterspült und teilweise überschwemmt war. Die Feuerwehr erhielt um 5 Uhr morgens den Alarm und war schnell vor Ort, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Das Wasser lief auch auf mehrere Nebenstraßen zwischen Neusurenland und Sandstücken, was die Erschwernis für Anwohner und Verkehrsteilnehmer noch verstärkte, wie NDR berichtet.


Ein unerfreulicher Nebeneffekt der Geschehnisse: Mehrere Haushalte waren bis zum frühen Nachmittag ohne Wasserversorgung, und der Unterricht an der Grundschule fiel aus. Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt mussten bereitwillige Winterdienste das Salz streuen, um die spiegelglatten Straßen sicherer zu machen. Um das marode Wasserrohr, das 1949, also vor 76 Jahren, verlegt wurde, zu reparieren, war das Ausheben eines Schachts notwendig. Überraschenderweise wurden keine weiteren Schäden an der Leitung, die einen Durchmesser von 150 Millimetern hat, festgestellt. Trotzdem bleibt unklar, wann die Reparaturen an den beschädigten Straßen abgeschlossen sein werden, da das Verarbeiten von Teer im Winter eine Herausforderung darstellt.

Der große Zusammenhang

Der Vorfall in Farmsen-Berne ist leider kein Einzelfall. Auch an der Kreuzung Eidelstedter Weg/Stresemannallee kam es am 5. Mai 2025 zu einem Wasserrohrbruch, der ein großes Loch im Asphalt hinterließ und die Trinkwasserversorgung vorübergehend unterbrach. Die Reparaturen wurden umgehend eingeleitet, doch auch dort war die Ursache unklar – das zeigt, wie anfällig viele der alten Wasserleitungen in Hamburg sind. Laut den Eimsbütteler Nachrichten gibt es Berichte über mögliche Druckschwankungen und Trübungen im Trinkwasser, während die betroffene Bereich vorerst gesperrt bleiben.


Die Analyse, warum solche Vorfälle geschehen, ist ebenso alarmierend. In Deutschland versickern täglich etwa 870 Millionen Liter kostbares Trinkwasser ungenutzt im Boden. Jährlich verschwinden rund sechs Prozent des Trinkwassers auf dem Weg vom Wasserwerk zu den Verbrauchern, was den wirtschaftlichen Schaden auf mindestens 638 Millionen Euro pro Jahr beziffert. Problematische veraltete Rohrleitungen, viele aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, tragen erheblich zu diesen Wasserverlusten bei, wie Focus analysiert.

Ob nun der altehrwürdige Schachtsanierungen oder die unaufhörliche Suche nach Lösungen für moderne Wasserverluste – das Thema betrifft uns alle. Es bleibt zu hoffen, dass die zuständigen Stellen ein gutes Händchen für die nötigen Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen zeigen, um künftige Wasserrohrbrüche und deren Folgen zu verhindern.