Hamburg protestiert lautstark gegen US-Angriff auf Venezuela!

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In Hamburg protestieren rund 150 Menschen gegen den US-Angriff auf Venezuela und verurteilen imperialistisches Vorgehen.

In Hamburg protestieren rund 150 Menschen gegen den US-Angriff auf Venezuela und verurteilen imperialistisches Vorgehen.
In Hamburg protestieren rund 150 Menschen gegen den US-Angriff auf Venezuela und verurteilen imperialistisches Vorgehen.

Hamburg protestiert lautstark gegen US-Angriff auf Venezuela!

In der Hafenstadt Hamburg brodelt es: Rund 150 Menschen versammelten sich heute am Hachmannplatz, um gegen die neue Eskalation in Venezuela zu protestieren. Hintergrund sind die militärischen Aktivitäten der USA, die mit einem Angriff auf das südamerikanische Land am gestrigen Tag gipfelten und zur Festnahme des Präsidenten Nicolás Maduro führten. Die Demonstration wurde von einem Zusammenschluss linker Gruppen organisiert, die unter dem Motto „Waffenlieferungen stoppen“ auf die imperialistische Intervention aufmerksam machen wollten. Ursprünglich waren bis zu 100 Teilnehmer erwartet worden, doch das Engagement der Demonstrierenden überraschte die Organisatoren und brachte die Menge an die 150, die durch die Hamburger Innenstadt zogen

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Mit ihrer Aktion wollen die Protestierenden ein deutliches Signal setzen gegen die zunehmenden militärischen Drohungen der USA. Diese sind nicht neu: Sie haben die Belohnung für die Festnahme Maduros auf stattliche 50 Millionen Dollar angehoben und zeigen damit, dass sie alles daran setzen wollen, ihren Einfluss zu verstärken. Ein weiterer Kritikpunkt, der von den Demonstrierenden lautstark vorgebracht wird, ist das Vorgehen Washingtons, dessen Aktivitäten als imperialistisch verurteilt werden. Die geplante Kundgebung an diesem Sonntag auf St. Pauli, bei der mit etwa 1.000 Teilnehmern gerechnet wird, zeigt, dass die Empörung über die amerikanische Militäraktion weiterhin hoch ist.

Milizen in Venezuela mobilisiert

Parallel zu den Demonstrationen in Deutschland nimmt die Situation in Venezuela dramatische Züge an. Nicolás Maduro hat angekündigt, auf die „absurden Bedrohungen“ der USA mit der Mobilisierung von 4,5 Millionen Milizmitgliedern zu reagieren. Ursprünglich von Hugo Chavez gegründet, ist die venezolanische Miliz offiziell mit etwa 5 Millionen Mitgliedern ausgestattet, wobei die tatsächlichen Zahlen vermutlich darunter liegen. Maduro betont die Notwendigkeit, mit „Gewehren und Raketen“ nicht nur die nationale Sicherheit, sondern auch die Souveränität des Landes zu schützen.

Die politischen Spannungen verstärken sich, als es Berichte über die Entsendung mehrerer US-Schiffe in die Karibik gibt, wobei die Marine mit Zerstörern wie der USS Gravely und der USS Jason Dunham bereits vor der venezolanischen Küste präsent ist. Venezuelas Innenminister Diosdado Cabello ließ durchblicken, dass die US-Truppen in venezolanischen Gewässern operieren – eine provokante Aussage, die die Lage weiter anheizt. Maduras Kritik an der „Erneuerung extravaganten und bizarren Bedrohungen“ lässt keinen Zweifel daran, dass er entschlossen ist, den Widerstand zu mobilisieren.

Internationale Reaktionen und Sanktionen

Die internationale Gemeinschaft blickt gespannt auf die Entwicklungen. Während Maduro sich öffentlich über die US-Regierung und deren Intervention äußert, merkt man ihm auch eine gewisse Dankbarkeit gegenüber den internationalen Stimmen an, die sich gegen diese Position ausgesprochen haben. So wies Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum die Vorwürfe zurück, Maduro mit dem Sinaloa-Kartell in Verbindung zu bringen, was die ohnehin angespannte Lage weiter kompliziert.

Zusammenfassend können wir sagen, dass die Lage in Venezuela angesichts der militärischen Intervention der USA und der Mobilisierung von Milizen tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Region haben könnte. Die Hamburger, die gegen die imperialistischen Ambitionen demonstrieren, sind nur ein kleiner Teil eines breiten Widerstands, der sich weltweit formiert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und welche Konsequenzen die aktuellen Ereignisse noch mit sich bringen werden.