Neue Wärmeversorgung in JVA Billwerder: Nachhaltige Wende für Hamburg!

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Am 21. November 2025 startet die JVA Billwerder mit einer innovativen Wärmeversorgung durch drei Wärmepumpen, die 70% des Bedarfs decken.

Am 21. November 2025 startet die JVA Billwerder mit einer innovativen Wärmeversorgung durch drei Wärmepumpen, die 70% des Bedarfs decken.
Am 21. November 2025 startet die JVA Billwerder mit einer innovativen Wärmeversorgung durch drei Wärmepumpen, die 70% des Bedarfs decken.

Neue Wärmeversorgung in JVA Billwerder: Nachhaltige Wende für Hamburg!

Am 21. November 2025 wurde in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hamburg-Billwerder ein richtiger Schritt in Richtung Klimaschutz getan. Eine neue Wärmeversorgungsanlage ist nun in Betrieb, die nicht nur die Bedürfnisse der etwa 750 Insassen deckt, sondern auch moderne, nachhaltige Technik integriert. Laut NDR übernimmt die Anlage die Wärmeversorgung von der alten Kesselanlage, die seit März 2025 zurückgebaut wird.

Die neue technische Lösung kombiniert drei Wärmepumpen: zwei Luftwärmepumpen und eine Hochtemperaturwärmepumpe. Diese kann bis zu 70 Grad Celsius liefern und hat eine Gesamtleistung von 630 Kilowatt. Damit deckt sie rund 70 Prozent des Wärmebedarfs der Anstalt aus erneuerbaren Energien. Die innovative Anlage könnte theoretisch sogar mehr als 200 Haushalte mit Heizwärme und Warmwasser versorgen, was eine tolle Nutzung von Ressourcen darstellt.

Ein Schritt zur Wärmewende

Umweltsenatorin Katharina Fegebank und Justizsenatorin Anna Gallina betonen die Wichtigkeit dieser Wärmeversorgungsanlage für die Wärmewende in Hamburg. Die Entwicklung ist Teil des Engagements Hamburgs für eine klimafreundliche Wärmeversorgung, die unter anderem durch die städtische HEnW KommunalEnergie (HKE) vorangetrieben wird. Die HKE wurde ins Leben gerufen, um nachhaltige Energielösungen für städtische Liegenschaften in Hamburg umzusetzen, wie hamburg.de berichtet.

Ein besonderes Highlight der Anlage ist das kaskadierte System, das die Luftwärme in zwei Stufen umwandelt und dabei eine beeindruckende Effizienz erreicht: Aus einer Kilowattstunde Strom können rund drei Kilowattstunden Wärme gewonnen werden. Natürliche Kältemittel wie Propan und Isobutan sorgen zusätzlich für eine umweltfreundliche Funktionsweise.

Bericht über Kosten und Zukunftsperspektiven

Allerdings bleiben die genauen Kosten für die neue Anlage im Dunkeln. Die HKE und der Senat äußerten sich dazu nur vage und sprechen von einem „kleineren einstelligen Millionenbetrag“. Kritische Stimmen, wie die der CDU, inzestuieren, dass der Bau eines benachbarten Projekts möglicherweise nicht rechtzeitig bis Anfang 2027 fertiggestellt werden kann, insbesondere aufgrund fehlender Möbel.

Ein weiterer Schritt in eine grünere Zukunft wird durch die geplante Photovoltaikanlage auf dem Dach der JVA Billwerder eingeläutet. Diese soll die innovative Wärmepumpenlösung ergänzen und weiter zur ökologische Unabhängigkeit des Standorts beitragen. Michael Prinz, Geschäftsführer der Hamburger Energiewerke, hebt hervor, wie wichtig die Verfügbarkeit klimafreundlicher Wärme für die Stadt ist. Mit weiteren dezentralen Anlagen in Planung ist die Basis für eine nachhaltige Energiezukunft gelegt.