Staus und Baustellen: Hamburgs Autobahnausbau bleibt im Stau!

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Im Jahr 2026 stehen wichtige Autobahnprojekte in Altona an, darunter der Lärmschutztunnel und der Ausbau der A7.

Im Jahr 2026 stehen wichtige Autobahnprojekte in Altona an, darunter der Lärmschutztunnel und der Ausbau der A7.
Im Jahr 2026 stehen wichtige Autobahnprojekte in Altona an, darunter der Lärmschutztunnel und der Ausbau der A7.

Staus und Baustellen: Hamburgs Autobahnausbau bleibt im Stau!

In Hamburg ist das Verkehrsgeschehen über die letzten Jahre von zahlreichen Baustellen geprägt. Der Ausbau der Autobahn A7, der 2014 begonnen wurde, zieht sich bis Ende 2029 hin. An beiden Seiten des Elbtunnels wird die Autobahn auf acht Spuren erweitert, um den steigenden Verkehrsanforderungen gerecht zu werden. Doch auch nach 2026 bleibt der lange erhoffte Bau der A26 aus. Die aktuellen Projekte, darunter der Neubau der Köhlbrandbrücke und der Norderelbbrücke, kommen nur schleppend voran und haben noch nicht gestartet. Boyens Medien berichtet, dass diese Situation einen erheblichen Einfluss auf den Alltag der Hamburger hat.

Das Gedränge auf der A7 wird durch die Baustelle an der Altonaer Lärmschutztrasse noch verstärkt. Täglich passieren hier rund 120.000 Fahrzeuge die provisorischen Umleitungen. Der Lärmschutztunnel wird weitergebaut, und die erste Tunnelröhre soll im Frühjahr 2027 in Betrieb genommen werden. Das gesamte Projekt soll bis Ende 2029 abgeschlossen sein, aber viele Autofahrer fragen sich bereits, wann es endlich weniger eng werden wird.

Sanierungsarbeiten und Baustellen

Ein weiteres Thema, das die Hamburger Verkehrsplanung belastet, ist die Köhlbrandbrücke. Diese war am Wochenende aufgrund von Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A7 von sechs auf acht Fahrstreifen. Die Brücke, die 1974 fertiggestellt wurde, kann nicht saniert werden, was den Ersatzneubau nötig macht. Der Hamburger Senat hat bereits im April 2024 den Bau eines neuen Brückenprojekts beschlossen, das voraussichtlich bis 2042 den Verkehr aufnehmen soll. Gleichzeitig werden 2026 weiterhin mehrere Sperrungen für Wartungsarbeiten an der Brücke nötig sein. Informationen dazu sind auf der Webseite der Hamburg Port Authority zu finden NDW.

Ein weiterer großer Baustellenbrocken ist das neue Autobahnkreuz Hamburg-Hafen, das die A7 mit der A26 verbindet. Der Bau ist komplex und verzögert sich aufgrund schwieriger Bedingungen am Baugrund und dem Tunnel unter der Hafenbahn. Die A26-West wird vorerst nur bis zur Stadtgrenze führen und der Anschluss soll erst 2028 fertiggestellt werden. Enttäuschend für viele Hamburger, die auf eine reibungslose Verkehrsanbindung hoffen.

Verkehrseinschränkungen und Ausblick

Die Norderelbbrücke sorgt ebenfalls für Gesprächsstoff, da hier seit März Verkehrseinschränkungen gelten. Der Lastwagenverkehr in Richtung Lübeck und Berlin muss auf die rechte Spur ausweichen. Die ersten Bauarbeiten für den Neubau sind ausgeschrieben und ein Planfeststellungsbeschluss wird im Frühjahr erwartet, der Bau könnte im Herbst starten.

Der Sanierungsstau ist auch bei der A25 zu spüren, wo die Sanierung zwischen Hamburg-Südost und der Anschlussstelle Neuallermöhe-West bis zum Spätsommer anhalten dürfte. Ab Ende August könnte dann die freie Fahrt in beiden Richtungen wieder möglich sein. Insbesondere aber die Sanierung der neuen Elbbrücke verzögert sich und soll erst Ende 2026 abgeschlossen sein. Auch hier bleibt den Verkehrsteilnehmern die Geduld nicht erspart.

Wie es aussieht, wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis die Verkehrssituation in Hamburg sich entspannt und eine flüssigere Fahrt durch die Stadt und zu den umliegenden Regionen ermöglicht wird. Eine Herausforderung, die die Hamburger weiterhin auf Trab hält.