Silvester 2026 in Hamburg: Polizei mit Großaufgebot gegen Chaos!

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Polizei Hamburg berichtet von kontrollierten Silvesterfeiern 2025/26 in Dulsberg, trotz vereinzelter Zwischenfälle.

Polizei Hamburg berichtet von kontrollierten Silvesterfeiern 2025/26 in Dulsberg, trotz vereinzelter Zwischenfälle.
Polizei Hamburg berichtet von kontrollierten Silvesterfeiern 2025/26 in Dulsberg, trotz vereinzelter Zwischenfälle.

Silvester 2026 in Hamburg: Polizei mit Großaufgebot gegen Chaos!

Hamburgs Silvesterfeierlichkeiten 2025/2026 waren ein Mix aus ausgelassener Stimmung und Herausforderungen für die Polizei. Wie Newsflash24 berichtet, setzte die Polizei Hamburg ein starkes Kräfteaufgebot von etwa 1.000 Einsatzkräften ein, unterstützt von Kräften aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. Die Nacht verlief in weiten Teilen weitestgehend wie gewohnt, jedoch waren in Steilshoop umfangreichere Maßnahmen nötig.

An den beliebte Feierorten in der Stadt, darunter die Landungsbrücken und die Binnenalster, versammelten sich mehrere tausend Menschen. So wurde an den Landungsbrücken eine Menschenmenge von über 7.000 Personen gezählt. Hier gab es zwar einige Zwischenfälle, wie das Werfen von pyrotechnischen Gegenständen auf Passanten, jedoch blieb die Situation ohne schwere Verletzungen und konnte schnell befriedet werden.

Ruhige Patrullien, aber auch Alarmzeichen

Um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten, galt von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr ein striktes Waffen- und Feuerwerksverbot an der Binnenalster. Rund 4.000 Personen hielten sich dort auf, wobei der Großteil sich an das Verbot hielt. In St. Pauli, wo das Event „Silvester in Concert“ stattfand, feierten bis zu 25.000 Menschen. Auch hier blieben ernsthafte Probleme aus, wie die Polizei bestätigte.

Dennoch gab es einige störende Vorfälle in verschiedenen Stadtteilen. In Farmsen-Berne brach ein Brand in einem Einfamilienhaus aus, mutmaßlich durch Feuerwerk ausgelöst. Glücklicherweise blieb es ohne Personenschäden, das Haus ist jedoch unbewohnbar geworden.

Polizeiliche Maßnahmen und Einsätze

In Steilshoop wurden die Beamten verstärkt, nachdem es zu pyrotechnischen Angriffen auf Passanten und Einsatzkräfte kam. Sowohl Platzverweise als auch Festnahmen waren die Folge. Am Lüdersring in Lurup wurden Polizisten mit Pyrotechnik beschossen, was zur vorläufigen Festnahme eines Verursachers führte. Weitere Vorfälle beschäftigten die Polizei auch in Harburg, wo Meldungen über Schreckschusswaffen eingingen.

Die Gesamtbilanz der Nacht zeigt, dass die Polizei Hamburg zwischen 18:00 und 06:00 Uhr insgesamt 1.079 Einsätze hatte. Der Polizeipressesprecher erwähnte ein erfolgreiches Einsatzkonzept, das es ermöglichte, die Sicherheit in dieser geschäftigen Nacht aufrechtzuerhalten. Zehn Polizeibeamte erlitten Verletzungen, aber die Lage wurde gut kontrolliert.

Ein Blick auf die Verkehrssituation 2023

Presseportal gab es im Jahr 2023 insgesamt 63.706 Verkehrsunfälle in der Stadt, davon 7.781 mit Personenschäden. Die Verkehrssituation bleibt ein wichtiges Thema, auch in der Zeit der Neujahrsfeierlichkeiten.

Die Polizei Hamburg zeigte sich optimistisch, dass die Feiernden größtenteils friedlich die Silvesternacht verbracht haben. Eventuelle Rückschläge in bestimmten Vierteln konnten durch schnelle und umfassende Maßnahmen der Einsatzkräfte gut gemeistert werden, sodass Hamburg den Start ins neue Jahr 2026 trotz der Herausforderungen in vielen Teilen gelungen ist.