Silvester-Alarm: Polizei verstärkt Einsatz in ganz Deutschland!
Silvestervorbereitungen: Polizei verstärkt Präsenz und erlässt Böllerverbote in Altstädten bundesweit zum Jahreswechsel 2025/26.

Silvester-Alarm: Polizei verstärkt Einsatz in ganz Deutschland!
Die Silvesternacht ist in vollem Gange und die Vorbereitungen der Polizei sind in vielen deutschen Städten spürbar. Heute, am 1. Januar 2026, berichtet Bild, dass die Polizei deutschlandweit in Alarmbereitschaft versetzt wurde. Der Fokus liegt auf Hotspots, wo in der Vergangenheit immer wieder Vorfälle stattfanden. In mehreren Städten wurden Böllerverbotszonen eingerichtet, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten.
Besonders in Köln, einer Stadt mit einer langen Traditionsgeschichte von Silvesterfeiern, gilt das Böllerverbot seit der Silvesternacht 2015/2016. Hier dürfen in einem festgelegten Bereich, der von den Ringen bis zum Dom reicht, keine Böller abgefeuert werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 200 Euro. Auch Düsseldorf hat in der Altstadt und am Rheinufer eine Verbotszone eingerichtet, um die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen.
Berlin setzt auf Sicherheit
In Berlin, wo die letzten Silvesternächte von erschreckenden Vorfällen geprägt waren, sind die Stadtbehörden besonders wachsam. T-Online berichtet, dass es in der Silvesternacht 2025/2026 mehrere Böllerverbotszonen gibt, darunter am Alexanderplatz, in Teilen der Sonnenallee sowie an der Admiralbrücke. Die Polizei hat für die Nacht 222 Funkwagen im Einsatz – das sind 40 mehr als im Vorjahr. Auch der Einsatz von Waffenverbotszonen rund um das Brandenburger Tor sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1453 „silvestertypische“ Straftaten registriert, bei denen 670 Verdächtige identifiziert wurden. Zudem hat die Polizei fast 150.000 illegale Böller, darunter 108.000 Kugelbomben, sichergestellt. Der Anstieg von Vorfällen gibt der Polizei Anreiz, an Silvester besonders wachsam zu sein.
Bundesweite Regelungen und lokale Besonderheiten
Bundesweit dürfen Feuerwerkskörper der Kategorie 2 an Silvester von Personen ab 18 Jahren abgebrannt werden, jedoch gibt es gravierende Einschränkungen in vielen Kommunen. Süddeutsche informiert, dass in Hamburg, zum Beispiel, Böller und Feuerwerk in zentralen Bereichen wie dem Hafen, der Reeperbahn und am Jungfernstieg strikt verboten sind. Lediglich Kleinstfeuerwerk der Kategorie F1 ist erlaubt.
In München wurde ebenfalls ein Feuerwerksverbot in der Innenstadt und um den Tierpark Hellabrunn ausgesprochen. Hier werden zusätzliche Polizeikräfte vor Ort sein, während bei anderen Städten wie Leipzig teilweise noch keine flächendeckenden Verbote gelten, aber dennoch direkte Polizeieinsätze in Problemzonen geplant sind.
Besondere Vorkehrungen treffen auch die norddeutschen Inseln Amrum und Sylt, wo ein vollständiges Verbot für Feuerwerke herrscht. Dies unterstreicht den Wunsch, die Sicherheit und den Naturschutz in diesen beliebten Urlaubsorten zu gewährleisten.
Mit all diesen Maßnahmen im Rücken dürfen die Feiernden darauf hoffen, sicher ins neue Jahr zu rutschen, auch wenn der eine oder andere Böller sicher in der Luft knallen wird – hoffentlich nur innerhalb der gesetzlichen Vorgaben!