Florapark wird neu belebt: Bürger sind gefragt für die Sanierung!

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Bezirksamt Altona startet Bürgerbeteiligung zur Sanierung des Flora-Parks in Sternschanze. Erster Termin am 28. November.

Bezirksamt Altona startet Bürgerbeteiligung zur Sanierung des Flora-Parks in Sternschanze. Erster Termin am 28. November.
Bezirksamt Altona startet Bürgerbeteiligung zur Sanierung des Flora-Parks in Sternschanze. Erster Termin am 28. November.

Florapark wird neu belebt: Bürger sind gefragt für die Sanierung!

In der Hamburger Sternschanze tut sich etwas: Der Flora-Park, bisher eher ein verstecktes Juwel mit einem nicht immer unkomplizierten Ruf, soll eine frische Wegbereitung erfahren. Das Bezirksamt Altona hat die Bürgerbeteiligung zur Sanierung des Parks angekündigt, und ganz Hamburg ist eingeladen, mitzumachen. Es ist ein Projekt, das nicht nur dem Park ein neues Gesicht geben soll, sondern auch die Gemeinschaft stärken wird.

Der Flora-Park erstreckt sich über rund 1.000 Quadratmeter und hat im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Wandlung durchlebt. Früher war er ein Hotspot für Drogenhandel, doch mittlerweile zeigt die Polizei, dass sich die Lage beruhigt hat. Der Park wird nun als beliebter Treffpunkt genutzt – nicht zuletzt dank der neu gestalteten Kletterwand, die sportliche Aktivitäten fördert.

Einladung zur Mitgestaltung

Das Bezirksamt plant eine Grundinstandsetzung des Parks, mit dem Hauptziel, den Charakter des Ortes zu bewahren und gleichzeitig die Bedürfnisse der Anwohner zu verbessern. Interessierte Bürger können am Freitag, den 28. November, von 15 bis 17 Uhr an einem Spaziergang durch den Flora-Park teilnehmen, um Erfahrungen auszutauschen und Ideen zu sammeln. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, was den Zugang erleichtert und die Mitwirkung fördert.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass für die Neugestaltung ab Frühjahr 2026 konkrete Pläne gemacht werden sollen. Dafür stehen 400.000 Euro zur Verfügung, um den Park aufzufrischen und dabei qualitativ hochwertige Erholungsräume zu schaffen. Dies geschieht im Kontext einer umfassenden Stadtentwicklung, die auch soziale und ökologische Themen einbezieht, wie auf buergergesellschaft.de erläutert wird. Die Bürgerbeteiligung wird hier als essenziell angesehen – sie bringt die Stimmen der Anwohner in den Planungsprozess ein, was häufig der erste Schritt zu positiven Veränderungen ist.

Das große Ganze im Blick

Doch der Flora-Park ist nicht die einzige Baustelle, die das Bezirksamt im Visier hat. Zusätzlich wird eine Modernisierung der oberen Etagen des Weltkriegsbunkers am Schulterblatt angestrebt, um die Mieteinnahmen zu erhöhen und zur Stadtentwicklung beizutragen. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass in diesem Jahr bereits Hunderte Wohnungen mehr genehmigt wurden als im Vorjahreszeitraum.

In der Stadtentwicklung gibt es viele Herausforderungen, von sozialer Segregation über den Klimawandel bis hin zu Bildung. Die Bürgerbeteiligung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Man möchte sicherstellen, dass alle wichtigen Stimmen gehört werden, bevor Entscheidungen getroffen werden. Informelle und digitale Beteiligungsformate werden immer wichtiger, um mehr Bürger aktiv in den Prozess einzubeziehen.

Der Flora-Park ist nur ein Teil des großen Ganzen, das in Hamburg im Wandel begriffen ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Bürgerbeteiligung auf die Neugestaltung auswirken wird und welche neuen Lebensqualität der Park den Anwohnern bieten kann.