Die faszinierende Geschichte des Malerhandwerks im Glockenhaus Hamburg

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Entdecken Sie das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum in Billwerder: eine einzigartige Reise durch 800 Jahre Malerhandwerk.

Entdecken Sie das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum in Billwerder: eine einzigartige Reise durch 800 Jahre Malerhandwerk.
Entdecken Sie das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum in Billwerder: eine einzigartige Reise durch 800 Jahre Malerhandwerk.

Die faszinierende Geschichte des Malerhandwerks im Glockenhaus Hamburg

In Hamburg, wo Geschichte und Handwerk in einem 400 Jahre alten Fachwerkhaus zusammentreffen, steht das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum. Es erzählt die über 800-jährige Geschichte des Malerhandwerks und lädt die Besucher dazu ein, tief in das Erbe dieses handwerklichen Gewerbes einzutauchen. Das Museum ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein lebendiges Archiv der Handwerkstradition.

Die Wurzeln des Malerhandwerks führen bis in die Zeiten der alten Ägypter und Griechen zurück. Mit dem Aufstieg des römischen Reiches wurden auch Kunst und Handwerk in unsere Region gebracht, und spätestens im Mittelalter blühte das Malerhandwerk in Hamburg auf. Hier entstanden die ersten Zünfte, und Schilderer, die als Vorfahren heutiger Maler und Lackierer gelten, begannen mit ihrer kunstvollen Arbeit. Besonders im 14. Jahrhundert, als wohlhabende Kaufleute ihre Privatresidenzen mit Wandmalereien verzierten, erlebte das Handwerk eine bemerkenswerte Blütezeit, wie maler-wedel.de berichtet.

Ein Blick ins Museum

Die Eröffnung des Museums fand am 18. Mai 1984 statt, angestoßen von Joachim Germann, dem damaligen Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Hamburg. In den 1970er Jahren wurde die Idee geboren, Materialien und Dokumente zu sammeln, um die Geschichte des Malerhandwerks zu dokumentieren. Dies führte schließlich zur Gründung des Museums, welches sich seither um die dokumentarische Erfassung und die kreative Vergangenheit des Handwerks kümmert, um sie zukünftigen Generationen weiterzugeben. Der Vorstand des Hauptverbandes des Deutschen Maler- und Lackierer-Handwerks gab die Zustimmung zur Gründung des Museums, das im historischen Billwerder Glockenhaus untergebracht ist, wie newsflash24.de erwähnt.

In der Ausstellung befinden sich viele spannende Elemente, darunter Gesellen- und Meisterbriefe, Zunftgegenstände und Prüfungsarbeiten. Besonders hervorgehoben werden die sieben verschiedenen „Schott’schen Karren“, die bis in die 1950er Jahre von Handwerkern und kleinen Händlern genutzt wurden. Auch die neu hinzugekommene „Tenne“ erfreut sich großer Beliebtheit, die 2002 als Erweiterung des Ausstellungsbereichs eröffnet wurde.

Feierlichkeiten und Perspektiven

Im Jahr 2024 feiert das Museum sein 40-jähriges Jubiläum und wird zu diesem Anlass sicherlich einige besondere Veranstaltungen planen. Zudem beteiligt sich das Museum am 31. Oktober 2025 an der Veranstaltung #seeforfree, wo interessierte Besucher von 10:00 bis 18:00 Uhr auf die Vielseitigkeit des Malerberufs aufmerksam gemacht werden. Die Führungen im Haupthaus versprechen spannende Einblicke und eine lebendige Präsentation der Handwerkskunst, die über die Jahrhunderte gewachsen ist.

Durch den Dr. Murjahn-Förderpreis wurde die Bedeutung des Deutschen Maler- und Lackierer-Museums in den Fokus gerückt, um das Image dieses traditionsreichen Berufs zu stärken, wie malermuseum.de feststellen kann. Die kreativen Arbeiten der Vergangenheit sind nach wie vor inspirierend und tragen zur kulturellen Identität Hamburgs bei.

Das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum ist samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Wer außerhalb dieser Zeiten Fragen hat, kann die Maler- und Lackierer-Innung Hamburg unter 040 – 35 905 882 kontaktieren. Hier wird die Geschichte lebendig, und jeder Besuch ist eine Reise durch die Zeit des Malerhandwerks.