Verspätungen und Busersatz: Probleme im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Bad Oldesloe!
Beeinträchtigungen im Zugverkehr zwischen Hamburg-Rahlstedt und Bad Oldesloe am 1.01.2026 wegen Weichenreparatur. Busse als Ersatz eingerichtet.

Verspätungen und Busersatz: Probleme im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Bad Oldesloe!
Am heutigen 1. Januar 2026 gibt es in Hamburg und Schleswig-Holstein einige Veränderungen im Bahnverkehr, die Reisende vor ihre Herausforderungen stellen. Die Deutsche Bahn (DB) berichtet von Beeinträchtigungen zwischen Hamburg-Rahlstedt und Bad Oldesloe. Hintergrund sind Reparaturarbeiten an einer Weiche, die im Laufe des Tages durchgeführt werden. Diese Störungen werden voraussichtlich bis zum Betriebsschluss am selben Tag andauern und betreffen mehrere Linien.
Die betroffenen Bahnverbindungen sind der RE 8 (Lübeck Hbf – Hamburg Hbf), der RE 80 (Lübeck Hbf – Ahrensburg – Hamburg Hbf) und die RB 81 (Bad Oldesloe – Hamburg Hbf). Während die Züge der RE 8 zwischen Lübeck Hbf und Bad Oldesloe verkehren, wird der RE 80 voraussichtlich mit Verspätungen zwischen Hamburg Hbf und Lübeck Hbf unterwegs sein. Die RB 81 hingegen wird nur zwischen Hamburg Hbf und Hamburg-Rahlstedt fahren. Für die Strecke zwischen Hamburg-Rahlstedt und Bad Oldesloe ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden.
Reisezeitverlängerung und Informationen
Diese unerwarteten Änderungen können für einige Reisende zu einer Reisezeitverlängerung von bis zu 75 Minuten führen. Reisende sollten sich im Vorfeld über ihre Verbindungen informieren, sei es über die Reiseauskunft unter bahn.de, in der App DB Navigator oder beim Kundenservice der DB unter 0431 53440500. Zudem werden alle Interessierten auf die gesetzlichen Ansprüche bei Verspätungen und Zugausfällen hingewiesen, die auf bahn.de/fahrgastrechte einsehbar sind.
Ein Blick auf die Pünktlichkeit
Die Deutsche Bahn kämpft zudem weiterhin mit Pünktlichkeitsproblemen. Laut aktuellen Statistiken war mehr als ein Drittel der Fernzüge im vergangenen Jahr unpünktlich. Besonders besorgniserregend ist, dass 37,5 Prozent der Halte mit einer Verspätung von mehr als fünf Minuten erreicht wurden, was die schlechteste Pünktlichkeit seit über zwei Jahrzehnten darstellt. Der Fernverkehr litt im Jahr 2024 erheblich unter einer veralteten und überlasteten Infrastruktur, wobei 80 Prozent aller Verspätungen darauf zurückzuführen sind.
Als Antwort auf diese Missstände hat die Deutsche Bahn ein umfassendes Sanierungsprogramm angekündigt, das darauf abzielt, bis 2030 insgesamt 41 stark frequentierte Korridore grundlegend zu erneuern. Der Startschuss für die Sanierung wird 2024 mit dem Abschnitt zwischen Frankfurt und Mannheim fallen. Das übergeordnete Ziel ist es, die Pünktlichkeit der ICE- und IC-Züge bis Ende 2027 auf 75 bis 80 Prozent zu steigern.
In der Zwischenzeit sollten Reisende besonders wachsam sein und die oben genannten Informationskanäle nutzen, um sicher und rechtzeitig an ihr Ziel zu gelangen.