Blitzer-Alarm in Hamburg: Wo heute Radarfalle zuschlägt!

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Aktuelle Radarkontrollen in Eilbek am 01.01.2026: Wo Blitzer stehen, Tempolimits und Verkehrssicherheit in Hamburg.

Aktuelle Radarkontrollen in Eilbek am 01.01.2026: Wo Blitzer stehen, Tempolimits und Verkehrssicherheit in Hamburg.
Aktuelle Radarkontrollen in Eilbek am 01.01.2026: Wo Blitzer stehen, Tempolimits und Verkehrssicherheit in Hamburg.

Blitzer-Alarm in Hamburg: Wo heute Radarfalle zuschlägt!

In Hamburg wird seit heute, dem 1. Januar 2026, an mehreren Straßen mit mobilen Blitzern kontrolliert. Die Polizei setzt damit ein klares Zeichen gegen Geschwindigkeitsübertretungen, die in der Hansestadt besonders häufig auftreten. Blitzer sind in Hamburg mittlerweile ein fester Bestandteil des Stadtbildes, und die Behörden reagieren flexibel auf die Gefahrenlage im Straßenverkehr. Das bedeutet, die Standorte der mobilen Geschwindigkeitsmessungen können spontan angepasst werden. Laut news.de sind heute sechs Blitzstandorte ausgewählt worden.

Zu den aktuellen Blitzerstandorten gehört unter anderem die Unbekannte Straße in Harburg (21147), wo ein Tempolimit von 60 km/h gilt. Weitere Blitzpunkte sind die Neue Elbbrücke (20539, HafenCity) mit einem Tempolimit von 50 km/h, sowie der Schiffbeker Weg (22111, Billstedt), der ebenfalls einem Tempolimit von 50 km/h unterliegt. In Wandsbek ist die Wandsbeker Chaussee (22089, Eilbek) mit einem Tempolimit von 30 km/h besonders im Fokus. Hier wurde über die Blitzkontrolle um 16:51 Uhr berichtet. Zudem wurde am Kaspar-Siemers-Weg (22117, Billstedt) und der Amsinckstraße (20097, Hammerbrook) ebenfalls geblitzt, wobei für letztere keine Angabe zum Tempolimit vorliegt.

Effektivität der Kontrollen

Laut bussgeldkatalog.org sind Blitzanlagen ein effektives Mittel, um Geschwindigkeitsübertritte zu ahnden. Die Polizei verfolgt konsequent Raser, um das Unfallrisiko auf Hamburgs Straßen zu verringern. Autofahrer hier neigen dazu, häufiger die Geschwindigkeitslimits zu überschreiten als in anderen deutschen Großstädten wie Berlin oder München. Eine Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hat ergeben, dass die mobile Blitzertechnik in Hamburg besonders wirkungsvoll ist.

Die regelmäßigen Kontrollen sind nicht nur eine Frage der Prävention, sondern auch eine wirtschaftliche Angelegenheit. Hamburg hat allein im Jahr 2024 durch Bußgelder 47 Millionen Euro eingenommen, was einen Anstieg von 3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Einnahmen resultieren hauptsächlich aus Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen.

Öffentlichkeitsarbeit und Einspruchmöglichkeiten

Die Stadtverwaltung stellt zudem Informationen zur Funktionsweise von Blitzern und den Möglichkeiten für Autofahrer zur Verfügung, um rechtzeitig auf die voraussichtlichen Messstellen hingewiesen zu werden. Autofahrer, die sich von einer Geschwindigkeitsmesstechnik betroffen fühlen, können gegen die Bußgeldbescheide Einspruch einlegen. In vielen Fällen wird geraten, sich durch einen Blitzeranwalt beraten zu lassen.

Mit einem Blick auf die Technologie der mobilen Blitzer wird zudem ersichtlich, dass in Hamburg ein neuartiger Blitzer getestet wird, der verstärkt in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen eingesetzt werden soll. Insbesondere in diesen Bereichen sollen Geschwindigkeitskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen, so die nachrichtenagentur hamburg.