Tauwetter-Schock: Gefährliche Dachlawinen und Eiszapfen in Braunschweig!

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Tauwetter in Hamburg-Nord führt zu Spielabsage, Verkehrsbehinderungen und Warnungen vor Dachlawinen und Eiszapfen.

Tauwetter in Hamburg-Nord führt zu Spielabsage, Verkehrsbehinderungen und Warnungen vor Dachlawinen und Eiszapfen.
Tauwetter in Hamburg-Nord führt zu Spielabsage, Verkehrsbehinderungen und Warnungen vor Dachlawinen und Eiszapfen.

Tauwetter-Schock: Gefährliche Dachlawinen und Eiszapfen in Braunschweig!

Die winterlichen Wetterkapriolen machen sich auch in Hamburg bemerkbar. Das Tauwetter hat nicht nur die Wasserstände der Flüsse beeinflusst, sondern auch erhebliche Konsequenzen für den Alltag der Bürger:innen. Besonders dramatisch: Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem Hamburger SV und Bayer Leverkusen im Volksparkstadion wurde kurzfristig abgesagt, da wetterbedingte statische Risiken aufgetreten sind. Unter dem Schnee hat sich Tauwasser auf der Dachmembran angesammelt, was zur Sperrung des Stadions führte. Eine Neuansetzung des Spiels wird angestrebt, wie NDR berichtet.

Die Feuerwehr schlägt Alarm! Dachlawinen und herabfallende Eiszapfen stellen ein zunehmendes Risiko dar, nicht nur in Hamburg sondern auch in anderen Städten. Meldungen über herabfallende Schneebretter machen die Runde, speziell in Braunschweig, wo ein ähnliches Problem aufgetreten ist. Dort sind Hauseigentümer aufgefordert, die Gefahr durch herabfallende Schneebretter und Eiszapfen zu beseitigen, um Schäden an Personen und Eigentum zu verhindern. Die Stadt weist darauf hin, dass Eigentümer, die dieser Pflicht nicht nachkommen, für mögliche Schäden haften, wie T-Online berichtet.

Dramatische Verkehrsbeeinträchtigungen

Das Tauwetter hat auch den Verkehrsfluss in und um Hamburg stark beeinträchtigt. Die Feuerwehr musste mehrfach aufgrund von Wasseransammlungen in Wohnungen und Kellern, besonders in Norderstedt, ausrücken. Zudem führte die Eisbildung dazu, dass der Elbtunnel kurzfristig gesperrt wurde, da Eisplanken auf die Fahrbahn fallen könnten. Diese Maßnahme sorgte für lange Staus auf der A7 zwischen Hamburg-Waltershof und dem Elbtunnel. Experten beobachten auch steigende Wasserstände in den Flüssen Niedersachsens, jedoch besteht vorerst keine Gefahr eines überregionalen Hochwassers, so die Einschätzung der Fachleute.

Zu den Verkehrsbehinderungen zählt auch der S-Bahn-Verkehr in Hamburg, der bis Mittwochmorgen beeinträchtigt bleibt, besonders zwischen Altona und Dammtor. Ein Oberleitungsschaden am Hamburger Hauptbahnhof brachte zusätzliche Verzögerungen. Regionalzüge in Niedersachsen und Bremen kämpfen ebenfalls mit Verspätungen und Teil-Ausfällen. Die Elbfähren mussten aufgrund des starken Eisgangs ihren Betrieb einstellen, wobei die Elbfähre „Tanja“ voraussichtlich Ende der Woche wieder fahren kann.

Aber auch Lichtblicke!

Dennoch gibt es auch positive Nachrichten: Trotz der winterlichen Umstände sind die Hamburger und die Bürger:innen der Umgebung sehr resilient. Die städtischen Sport- und Turnhallen sowie andere Einrichtungen, die zuvor geschlossen waren, werden mittlerweile wieder geöffnet. Zudem hat die Stadt Braunschweig die Ausnahmeregelung für den Gebrauch von Streusalz verlängert, um die Straßen wieder sicherer zu machen.

Am Ende des Tages bleibt der Winter eine Herausforderung, die es zu meistern gilt. Ob als Fahrgast, Fußgänger oder als Veranstalter – ein gutes Händchen braucht es für die nächsten Tage, denn die Temperaturen sinken mit Einbruch der Dunkelheit wieder in den Minusbereich, und die Straßen könnten erneut glatt werden. Es bleibt zu hoffen, dass jeder die nötige Vorsicht walten lässt und die winterlichen Gegebenheiten respektiert.