Hamburg bleibt stabil: Sozialmonitoring zeigt positive Dynamik!

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Karen Pein präsentiert den Sozialmonitoring-Bericht 2025, der positive soziale Entwicklungen in Hamburg aufzeigt.

Karen Pein präsentiert den Sozialmonitoring-Bericht 2025, der positive soziale Entwicklungen in Hamburg aufzeigt.
Karen Pein präsentiert den Sozialmonitoring-Bericht 2025, der positive soziale Entwicklungen in Hamburg aufzeigt.

Hamburg bleibt stabil: Sozialmonitoring zeigt positive Dynamik!

Wie steht es um die sozialen Strukturen in Hamburg? Auf diese Frage gibt der aktuelle Sozialmonitoring-Bericht klare Antworten. Laut hamburg.de zeigen die Ergebnisse, dass die Landeshauptstadt stabil bleibt und es keine Anzeichen für ein Auseinanderdriften der sozialen Verhältnisse gibt. Im Gegenteil: Die Mehrheit der Hamburger lebt in Quartieren mit mittlerem oder hohem Status. Diese positiven Trends wurden bei der Präsentation durch Karen Pein, die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, besonders hervorgehoben.

Beachtlich ist auch der Anstieg der statistischen Gebiete mit positiver Dynamik, der von 25 auf 41 im Vergleich zum Vorjahr wachsen konnte. Besonders in den RISE-Fördergebieten, wo die soziale Stabilität gesichert bleibt, zeigt sich dieser Trend deutlich. Hier liegt der Anteil an Gebieten mit positiver Dynamik bei 7,9 %, während er im restlichen Stadtgebiet bei lediglich 4,2 % steht. Diese Kennzahlen sind das Ergebnis eines umfassenden sozialen Monitorings, das jährlich die sozialräumliche Entwicklung in der Stadt untersucht.

Investitionen und Förderungen

Um das soziale Gefüge Hamburgs weiter zu stabilisieren, wurden im Jahr 2024 in 28 Quartieren rund 58,9 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln investiert. Davon flossen 31,5 Millionen Euro in RISE-Mittel. Diese Förderung zielt darauf ab, gerade Quartiere mit Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und soziale Stabilität zu gewährleisten. Der aktuelle Bericht nutzt Daten, die seit 2010 gesammelt werden, um förderbedürftige Gebiete frühzeitig zu erkennen und somit gezielte Maßnahmen einzuleiten.

Besonderes Augenmerk legten die Analysten auf Indikatoren wie den Anteil der Empfänger staatlicher Leistungen, die Arbeitslosenquote sowie den Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Diese Daten sind entscheidend für die Identifikation sozialräumlicher Unterschiede und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Gebiete.

Der Blick in die Zukunft

Die Ergebnisse des Berichts, der zum Stichtag 31. Dezember 2024 aufbereitet wurde, sind ermutigend. Insgesamt werden 857 statistische Gebiete betrachtet, wobei jedes Gebiet durchschnittlich mit circa 2.300 Einwohnern besiedelt ist. Diese detaillierte Betrachtung hilft, die soziale Struktur in Hamburg langfristig zu erhalten und zu unterstützen. Für mehr Informationen und tiefere Einblicke steht der vollständige Bericht auf der Website von gewos.de zur Verfügung.