Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Am 29. Dezember 2025 hat der alljährliche Verkauf von Silvester-Feuerwerk in Hamburg traditionell begonnen und wieder einmal ist das Interesse groß. Der Verkaufsstart fand am Montag um 6 Uhr im Schützenheim am Freudenthalweg in Wilstorf statt. Schon zwei Stunden vorher standen die ersten Fans der bunten Lichter und effektreichen Knaller in der Kälte Schlange. Rund 200 Menschen waren beim offiziellen Öffnen vor Ort, wie Harburg Aktuell berichtet. Oliver Graetzer, der den Feuerwerksverkauf leitet, konnte auch dieses Jahr auf ein Team von 22 Mitarbeitern zählen, die die Lagerung und den Aufbau vor dem Verkauf organisierten.

Die Auswahl ist riesig und reicht von Tischfeuerwerk bis hin zu hochwertigen Verbundbatterien, was auf eine starke Nachfrage hindeutet. Dass es auch an der Bruzzelhütte mit Snacks und Getränken keine lange Wartezeit gibt, sorgt für gute Laune bei den Wartenden. Damit sich auch während des Verkaufs alles im Rahmen hält, sorgt ein Sicherheitsdienst für die nötige Ordnung.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Steigende Nachfrage trotz Kritik

Graetzer äußerte gemischte Gefühle über den Verkaufsstart, insbesondere da in diesem Jahr viele neue Händler um die Käufer buhlen. Trotz diverser Diskussionen über ein mögliches Böllerverbot bleibt die Nachfrage ungebrochen. Der Verband der Pyrotechnischen Industrie (VPI) erwartet einen Umsatzanstieg von 10 bis 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2024 betrug der Umsatz der Branche 197 Millionen Euro, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 180 Millionen Euro im Jahr 2023. Gleichzeitig zeigt eine Umfrage des TÜV-Verbandes, dass 22 Prozent der Deutschen ein privates Feuerwerk zünden möchten, während 74 Prozent dies eher vermeiden wollen, wie das Portal Lomazoma hervorhebt.

In-article Werbung
In-article Werbung

Die Entscheidungsträger denken auch an potenzielle Alternativen: Die Deutsche Umwelthilfe plädiert für ein Böllerverbot zugunsten von umweltfreundlicheren Lösungen wie Drohnen-Lichtshows. Dies resultiert aus gesundheitlichen Bedenken und der hohen Feinstaubbelastung in den Städten. Doch bis dahin bleibt das Feuerwerk ein fester Bestandteil der Silvesternacht.

Lange Schlange in Wilstorf

Am Silvestermorgen war die Atmosphäre in Harburg durch viel Vorfreude geprägt. Um 5:30 Uhr warteten bereits zwischen 100 und 130 Kunden im Freudenthalweg auf den Einlass. Graetzer bietet über 250 verschiedene Feuerwerksartikel an, darunter auch beliebte Raketen und Batterien, nach denen in diesem Jahr eine besonders hohe Nachfrage besteht. Die Kunden nehmen gerne auch größere Mengen in Kauf, und so gehen viele mit einem Einkauf von 200 bis 500 Euro nach Hause, was die Bedeutung des Silvestergeschäfts für die Branche unterstreicht.

Die Öffnungszeiten für den Verkauf im Schützenheim sind traditionell großzügig gestaltet: Am Montag geht der Verkauf bis 20 Uhr, am Dienstag, 30. Dezember, von 7 bis 20 Uhr, und am Mittwoch/Silvester, 31. Dezember, bis 14 Uhr. Graetzer und sein Team sind gut vorbereitet, doch angesichts der hohen Nachfrage könnte es schon bald zu Engpässen kommen. Das spricht eindeutig für die Beliebtheit dieser Tradition und das große Interesse an einem spektakulären Jahreswechsel.

Für alle Feuerwerksliebhaber steht also die nächste Herausforderung vor der Tür: rechtzeitig die gewünschten Artikel zu ergattern, bevor alles vergriffen ist. Und wer schon einmal vor Ort war, weiß: Es lohnt sich!