Blitz-Marathon in Hamburg: Acht mobile Radarkontrollen heute aktiv!
Am 28.12.2025 überwacht Hamburg mit mobilen Radarkontrollen die Geschwindigkeit in Hammerbrook und anderen Stadtteilen.

Blitz-Marathon in Hamburg: Acht mobile Radarkontrollen heute aktiv!
In der Hansestadt Hamburg stehen heute, am 28. Dezember 2025, gleich acht mobile Radarkontrollen bereit, um rasenden Autofahrern einen Strich durch die Rechnung zu machen. Diese Maßnahmen sollen nicht nur zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen, sondern auch das Unfallrisiko signifikant senken. Wie news.de berichtet, kommt es bei den Verkehrskontrollen häufig zu Geschwindigkeitsübertretungen, die in Hamburg besonders hoch sind im Vergleich zu anderen deutschen Städten wie Berlin oder München.
Die Standorte der mobilen Blitzer variieren und stehen heute in verschiedenen Stadtteilen zur Verfügung. Hier sind die aktuellen Blitzerstandorte:
- Stresemannstraße (Altona, Altona-Nord): Tempolimit 40 km/h, gemeldet um 18:27 Uhr.
- B75 (Wilhelmsburg, Hamburg-Mitte): Tempolimit 80 km/h, gemeldet um 18:18 Uhr.
- Notkestraße (Bahrenfeld): Tempolimit 30 km/h, gemeldet um 18:16 Uhr.
- Holsteiner Tor (Wandsbek, Jenfeld): kein Tempolimit angegeben, gemeldet um 17:42 Uhr.
- Obergeorgswerder Hauptdeich (Wilhelmsburg, Hamburg-Mitte): Tempolimit 70 km/h, gemeldet um 16:14 Uhr.
- Heidi-Kabel-Platz (St. Georg, Hamburg-Mitte): kein Tempolimit angegeben, gemeldet um 14:52 Uhr.
- Luisenstraße (Horn, Hamburg-Mitte): Tempolimit 80 km/h, gemeldet um 12:51 Uhr.
- Billwerder Steindamm (Hammerbrook, Hamburg-Mitte): kein Tempolimit angegeben, gemeldet um 12:18 Uhr.
Wirtschaftliche Aspekte der Geschwindigkeitsüberwachung
Doch nicht nur der Sicherheit zuliebe werden diese Kontrollen durchgeführt. Auch die finanziellen Aspekte spielen eine Rolle: Im ersten Halbjahr 2025 erzielte die Stadt durch Geschwindigkeitsüberwachungen Einnahmen von insgesamt 13,85 Millionen Euro. Davon stammten 10,12 Millionen Euro von mobilen Einsätzen, während stationäre Anlagen 3,73 Millionen Euro einbrachten. Welt.de berichtet, dass im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Rückgang der Einnahmen zu verzeichnen ist.
Die Blitzer sind ein fester Bestandteil des Stadtbildes und tragen zur Einhaltung der Straßenverkehrs-Ordnung bei. Laut einer Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft sind sie in Hamburg besonders effektiv. Autofahrer, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten, müssen mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. So kostet eine Überschreitung im innerörtlichen Bereich von 16 bis 20 km/h bereits satte 70 Euro. Bei gravierenderen Verstößen drohen sogar Fahrverbote.
Die Polizei ist gewillt, konsequent gegen Raser vorzugehen. Ein neuartiger mobiler Blitzer wird zurzeit getestet, um die Durchsetzung der Verkehrsregeln weiter zu verbessern. Auch wenn viele Autofahrer den einen oder anderen Blitzer vielleicht nicht bemerken, man sollte stets darauf gefasst sein, von der Technik ermahnt zu werden.