Am zweiten Weihnachtstag, dem 26. Dezember 2025, wurde die Feuerwehr Hamburg zu einem größeren Feuer in einem leerstehenden Gebäude der Jugend im Hammer Park gerufen. Die Alarmstufe wurde auf FEU2 erhöht, was einen Einsatz von zwei Löschzügen zur Folge hatte. Mehr als 60 Einsatzkräfte, darunter die Berufsfeuerwehr und vier freiwillige Feuerwehren, waren vor Ort, um den Großbrand im Dachgeschoss zu bekämpfen, der sich schnell auf den Dachstuhl ausbreitete, wie Feuerwehr Hamburg berichtet.
Die Löschmaßnahmen gestalteten sich als herausfordernd, da der Frost das Löschwasser auf den Böden gefrieren ließ und somit Glätte verursachte. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, wurde die Stadtreinigung zur Abstreuung der Einsatzstelle angefordert. Die Verantwortlichen von Gas- und Stromnetz Hamburg sorgten dafür, dass alle notwendigen Trennungen bei Strom und Gas vorgenommen wurden, um weitere Gefahren zu vermeiden. Nach knapp fünf Stunden war es schließlich soweit: Das Einsatzkommando meldete „Feuer aus“.
Einsatzkräfte im Überblick
Die verschiedenen Feuerwehren hatten unterschiedliche Aufgaben übernommen:
- FF Billstedt-Horn: Brandbekämpfung und Öffnen des Daches zur Sicherstellung der Wasserversorgung.
- FF Farmsen: Bereitstellung von Atemschutzgeräteträgern zur Brandbekämpfung.
- FF Ottensen-Bahrenfeld: Versorgung der Einsatzkräfte mit Snacks und warmen Getränken, sowie warmer Kinderpunsch.
- FF Eppendorf: Beteiligung an der Öffnung der Dachhaut.
- Bereichsführer Wandsbek: Unterstützung der Einsatzleitung und Koordination der freiwilligen Feuerwehren.
Solche Einsätze sind für die Feuerwehr keine Seltenheit. Bereits im Juli 2024 hatte es einen ähnlichen Dachstuhlbrand in der Innenstadt von Hamm gegeben, bei dem die Feuerwehr ebenfalls im Einsatz war, wie wa.de erwähnte. Hier erfuhren die Einsatzkräfte, wie wichtig eine effektive Koordination und schnelle Reaktion sind, um das drohende Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Für die Feuerwehr ist der Einsatz an einem Feiertag stets eine besondere Herausforderung, die alle Kräfte und Nerven auf die Probe stellt. Dennoch gilt es, den Mut und Einsatzwillen der Freiwilligen wie auch der Berufsfeuerwehr gebührend zu würdigen. Ihre Arbeit sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl in Hamburg und darüber hinaus.