Altona-Altstadt: 47 Millionen Euro für ein familienfreundliches Quartier!
Altona-Altstadt: 200 Veranstaltungen für Lebensqualität, 47 Millionen Euro Investitionen fördern sozialgerechte Stadtentwicklung.

Altona-Altstadt: 47 Millionen Euro für ein familienfreundliches Quartier!
Altona-Altstadt steht in den Startlöchern für eine neue Ära! Mit dem Abschluss des RISE-Förderprogramms wurde in den letzten Jahren ein beeindruckendes Entwicklungsprojekt ins Leben gerufen, das die Lebensqualität der rund 27.000 Einwohner erheblich steigern sollte. Rund 200 Planungsveranstaltungen wurden in Zusammenarbeit mit Anwohnern, Kitas, Schulen und Stadtteileinrichtungen durchgeführt. Die Beteiligung der Bürgerschaft ist entscheidend, und genau das hat die Entwicklung in diesem Stadtteil vorangetrieben. Laut hamburg.de fanden außerdem 250 Sitzungen des Stadtteilrates Altona-Altstadt statt, um die Weichen für eine positive Entwicklung zu stellen.
Ein Blick auf die Finanzen zeigt, dass insgesamt 47 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln in die Hand genommen wurden, von denen 19 Millionen Euro aus dem RISE-Förderprogramm stammen. Zusätzlich flossen 5 Millionen Euro private Gelder in verschiedene Projekte. Hiermit wurde nicht nur der Platz für Neues geschaffen, sondern auch bereits bestehende Strukturen aufgewertet. Projekte wie die Umsiedlung des Bauspielplatzes im Grünzug Neu-Altona oder die Neugestaltung des Spielplatzes in der Unzerstraße bringen frischen Wind in das Viertel.
Rekonstruktion und Neugestaltung
Die transformativen Maßnahmen zielen darauf ab, die ursprüngliche Urbanität des Stadtteils wieder erlebbar zu machen, damit Altona-Altstadt als familienfreundlicher Wohnstandort in der Nähe der Innenstadt wieder auflebt. Die Neugestaltung und Aufwertung aller fünf Parks im Grünzug Neu-Altona sowie die Umgestaltung der Louise-Schroeder-Straße wurden von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen. Zudem sind Neubauten wie der Aktivspielplatz Hexenberg und das Bildungshaus Thadenstraße entstanden, die den sozialen Zusammenhalt stärken sollen.
Das RISE-Programm, das für „Stabile Quartiere und sozialen Zusammenhalt“ steht, unterstützt Hamburger Stadtteile und fördert eine familienfreundliche Entwicklung auf einer Fläche von etwa 190 Hektar. In einer Zeit, in der der gesellschaftliche Zusammenhalt mehr denn je gefragt ist, ist dieses Engagement von unschätzbarem Wert. Der Fokus auf die soziale Stabilisierung sowie die Aufwertung der Wohnumfelder sind elementar, um die Identifikation der Bewohner mit ihren Wohnquartieren zu erhöhen, wie steg-hamburg.de beschreibt.
Ein Schritt in die Zukunft
Das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“, ins Leben gerufen vom Bund im Jahr 1999, verfolgt ähnliche Ziele: es zielt auf die städtebauliche Aufwertung und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in benachteiligten Stadtteilen ab. Mit Hilfe von Bundesfinanzhilfen, die von 1999 bis 2019 in 965 Gebieten flossen, zeigt das Programm vor allem in Hamburger Stadtteilen wie Altona-Altstadt, dass Investitionen Voraussetzung für soziale Integration sind. Ein Drittel der Gesamtmittel stammte direkt vom Bund, der für diese Reformen insgesamt rund 2,1 Milliarden Euro aufbringen konnte, so staedtebaufoerderung.info.
Insgesamt wird festgehalten, dass der Fortschritt in Altona-Altstadt nicht nur die baulichen Gegebenheiten verbessert hat, sondern auch die Bewohner und deren soziale Netzwerke stärkt. Die vielen Baustellen und Projekte haben ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen und zeigen, dass hier ein gutes Händchen bewiesen wird: ein familienfreundlicher Stadtteil, in dem Nachbarschaft und Gemeinschaft wieder im Mittelpunkt stehen.