Budni schließt zwei Filialen in Hamburg: Herausforderungen für die Kette!
Budni schließt Filialen in Barmbek-Süd und Rahlstedt im Januar 2026. Gründe: Mietverträge und Renovierungen.

Budni schließt zwei Filialen in Hamburg: Herausforderungen für die Kette!
Die Drogeriekette Budni stößt in Hamburg anscheinend auf einige Herausforderungen, die zur Schließung von zwei Filialen führen. Im Januar 2026 wird der Standort Rahlstedter Bahnhofstraße sowie das Mundsburg Center in Barmbek-Süd schließen. Der Grund für die Schließung der Filiale in Rahlstedt ist ein auslaufender Mietvertrag, während die Schließung des Mundsburg Centers aufgrund notwendiger Renovierungsarbeiten erfolgt, wie Ruhr24 berichtet.
Diese beiden Schließungen sind nicht die ersten für Budni in letzter Zeit. Bereits 2025 schloss die Drogeriekette sechs weitere Filialen. Trotz dieser Rückschläge gibt es Lichtblicke: Alle betroffenen Mitarbeiter werden weiterhin in anderen Filialen beschäftigt, was eine gewisse Sicherheit bietet. Aktuell betreibt Budni 187 Filialen überwiegend in Hamburg und Umgebung sowie neun in Berlin. Geplant sind für 2026 jedoch keine Neuöffnungen, doch bereits für 2027 hat Budni neue Mietverträge abgeschlossen.
Wachstum in Deutschland
Der Blick über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus zeigt jedoch, dass Budni auch Ambitionen zur Expansion hat. Seit etwa zwei Jahren arbeitet Budni eng mit selbstständigen Edeka-Kaufleuten zusammen, um die Marktanteile in ganz Deutschland zu vergrößern. Diese Kooperation hat bereits Früchte getragen: Die ersten Budni-Filialen in Berlin wurden Ende 2018 eröffnet, und die erste Filiale in Bamberg wurde am 11. April 2023 präsentiert. Diese neue Filiale kombiniert ein Café, Drogerie und Biomarkt und hat eine Fläche von 670 Quadratmetern.
Olaf Birger, Betreiber des E-Centers, spielt eine Schlüsselrolle in diesem neu geschaffenen Konzept. In Zusammenarbeit mit Edeka plant Budni, jährlich zwischen sechs und zehn neue Läden zu eröffnen, vor allem in Berlin, um im Wettbewerb mit großen Playern wie dm und Rossmann bestehen zu können. Laut Stern sieht Edeka im Drogeriegeschäft erhebliche Wachstumschancen und will mit Budni die Marktpräsenz stärken.
Herausforderungen bleiben
Während Budni weiterhin wächst, bleiben nicht unerhebliche Herausforderungen bestehen. Geschäftsführer Christoph Wöhlke stellte heraus, dass steigende Energie-, Miet- und Personalkosten sowie zunehmende Diebstähle dem Unternehmen stark zusetzen. Dennoch hat Budni auch unter schwierigen Bedingungen eine stabile Entwicklung gezeigt.
Insgesamt zeigt sich ein interessantes Bild für Budni: Während in Hamburg derzeit einige Filialen schließen, wird in anderen deutschen Städten das Netz ausgebaut. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Strategien in der Zukunft entwickeln werden und ob Budni den Spagat zwischen Schrumpfung und Expansion meistern kann.