Baustelle am Reeseberg: Sperrung bis kurz vor Weihnachten!

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Die Vollsperrung des Reesebergs in Wilstorf wird bis zum 19. Dezember verlängert, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Die Vollsperrung des Reesebergs in Wilstorf wird bis zum 19. Dezember verlängert, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Die Vollsperrung des Reesebergs in Wilstorf wird bis zum 19. Dezember verlängert, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Baustelle am Reeseberg: Sperrung bis kurz vor Weihnachten!

Im Stadtteil Wilstorf geht es momentan etwas drunter und drüber: Die Vollsperrung des Reesebergs, die ursprünglich bis zum 28. November 2025 geplant war, wurde nun bis zum 19. Dezember 2025 verlängert. Der gesperrte Abschnitt erstreckt sich zwischen der Anzengruber Straße und der Friedrich-List-Straße. Während die Bauarbeiten im Gange sind, können Fußgänger und Radfahrer die Baustelle weiterhin passieren, was für die Anwohner eine kleine Erleichterung darstellt, wie Harburg Aktuell berichtet.

Besonders erwähnenswert ist, dass es keine ausgewiesenen Umleitungen für den Kraftfahrzeugverkehr gibt. Anwohner schleichen sich dennoch über alternative Routen, etwa über die Winsener Straße oder die Jägerstraße, um im Viertel mobil zu bleiben. Es wird auf eine Einbahnstraßenregelung zwischen der Friedrich-List-Straße und dem Tivoliweg hingewiesen, um die Verkehrsführung ein wenig weniger chaotisch zu gestalten.

Bauarbeiten mit Perspektive

Das Bezirksamt Harburg setzt sich nachhaltig für die Verbesserung der Infrastruktur ein. Die Bauarbeiten am Reeseberg umfassen die Instandsetzung der Fahrbahn, der Gehwege und der Parkstände. Ziel ist es, die Sicherheit in dem Tempo-30-Bereich zu erhöhen. Gleichzeitig wird die Neugestaltung Teilbereiche umfassen, was nicht nur der Verkehrssicherheit zugutekommen soll, sondern auch der gesamten Lebensqualität in der Nachbarschaft – wie das Bezirksamt betont. Die Maßnahmen sind Teil des Umbaus, der bereits im Rahmen des RISE-Stadtentwicklungsprogramms ins Leben gerufen wurde, um auch die Erreichbarkeit des in der Nähe befindlichen Spielplatzes für Kinder zu verbessern, was ein guter Schritt in die richtige Richtung ist.

Die ersten Planungen reichen bis ins Jahr 2021 zurück, als der RISE-Stadtteilbeirat bereits in die Vorplanungsphase eingebunden wurde. Im Oktober 2021 fiel dann der endgültige Beschluss, und die ersten Planungsunterlagen wurden 2022 verschickt. Die Umsetzung wurde bewusst zeitlich so gelegt, dass sie nicht parallel zu anderen Baustellen erfolgte, um die Verkehrsflow nicht zusätzlich zu belasten.

Regelungen und Neuerungen für mehr Sicherheit

Die aktuellen Maßnahmen stehen auch im Kontext einer bundesweiten Initiative zur Straßenverkehrsordnung, die im Juli 2024 durch den Bundesrat verabschiedet wurde. Diese ermöglicht es Städten und Kommunen, stärker auf Klima- und Umweltschutz, Gesundheit und städtebauliche Entwicklungen zu achten, ohne die Sicherheit des Verkehrs zu gefährden. Diese neuen Regelungen unterstützen Kommunen dabei, unter anderem die Anordnung von Tempo 30 an wichtigen Punkten wie Spielplätzen und Schulen zu erleichtern, wie Umweltbundesamt berichtet. Ein weiterer Aspekt dieser Novelle ist die Senkung von Verkehrsunfällen, was letztlich auch den Anwohnern im Reeseberg zugutekommen sollte.

Die Bauarbeiten am Reeseberg setzen somit nicht nur auf die Instandhaltung und Sicherheit der Verkehrswege, sondern auch auf eine lebenswertere Zukunft für alle Bürger*innen in der Region. Auch wenn die vorübergehenden Einschränkungen unangenehm sein mögen, scheint der lange Atem in diesem Fall wirklich lohnend zu sein.