Neuer inklusiver Spielplatz an der Essener Straße: Spaß für alle!
In Hamburg-Nord wird am 22.11.2025 ein neuer barrierefreier Spielplatz eröffnet, der Inklusion und vielfältige Sportmöglichkeiten fördert.

Neuer inklusiver Spielplatz an der Essener Straße: Spaß für alle!
In Hamburg ist nun ein neuer Spielplatz an der Essener Straße in Betrieb, der nicht nur für viel Spaß sorgt, sondern auch ein Paradebeispiel für Inklusion ist. In gemeinsamen Workshops mit jungen Bewohner:innen wurde ein vielfältiges Spiel- und Sportangebot entwickelt, das den Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird. Hier können die Kleinen und Jugendlichen nicht nur Kickerkünste am Streetsoccer-Bereich zeigen, sondern auch Basketball spielen oder über Rampen in der Skateanlage fliegen.
Der Spielplatz könnte kaum besser gestaltet sein. Im Norden befindet sich ein Streetball-Feld mit Normmaßen, umgeben von einem Ballfangzaun, der gleichzeitig als Aufhängung für den Korb dient. Für die Zuschauer:innen bietet eine seitlich angrenzende Sitzbühne ausreichend Platz, um die spannenden Spiele zu verfolgen. Dazu kommen zwei Streetsoccer-Bereiche mit schallgeschützten Barrieren, die zum Spielen einladen und gleichzeitig die Umgebung schützen. Ein besonderes Highlight ist die Skateanlage, die unter Mitwirkung der örtlichen Skatergruppe gestaltet wurde. Sie bietet mehrere Rampen und Stufen, die mit Graffiti von talentierten Künstler:innen verziert sind.
Inklusion wird großgeschrieben
Besonders wichtig bei der Gestaltung war die Barrierefreiheit, die hier ernst genommen wird. Barrierefreie Spielplätze sind ein entscheidender Schritt, um Kindern mit und ohne Behinderung das Spielen zu ermöglichen und die Akzeptanz von Unterschieden zu fördern. Dr. Volker Anneken vom Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) hebt hervor, dass spielerische Interaktionen für die Entwicklung aller Kinder von Bedeutung sind. Dennoch ist die Realität in Deutschland oft anders, denn viele Spielplätze sind nicht barrierefrei und schließen Kinder mit Behinderungen aus. Umso wichtiger ist die Initiative von Aktion Mensch, die sich für inklusivere Spielplätze in Deutschland stark macht.
Die Initiative bietet auch Informationen zu Checklisten und Handlungsempfehlungen, um den Bau solcher inklusiven Spielorte zu erleichtern. Es liegt auf der Hand, dass Spielplätze wie an der Essener Straße den Austausch zwischen Eltern und Begleitpersonen stärken und die Integration von Kindern mit Behinderungen in die Gemeinschaft fördern.
Zugänglichkeit und Anbindung
Eine gute Anbindung ist entscheidend, und dieser Spielplatz macht es Eltern und Kindern leicht, ihn zu erreichen. Der neue Spielplatz ist über die U-Bahnstation Kiwittsmoor optimal mit dem öffentlichen Nahverkehr verbunden. Direkt an der Essener Straße, neben Haus Nr. 9, lässt er sich bequem in den Alltag integrieren. Das neue Wegenetz verbindet den Spielplatz außerdem mit dem Wanderweg entlang der Tarpenbek, was zusätzliche Möglichkeiten für Ausflüge bietet.
Mit diesem neuen Spielplatz zeigt Hamburg, dass es ein gutes Händchen bei der Planung und Gestaltung von Spielstätten hat. Hier wird nicht nur gezaubert, sondern auch ein wertvoller Raum für Gemeinschaft und Zusammenhalt geschaffen.