Streik-Chaos auf Autobahnen: Hamburg und NRW leiden unter Stau!

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Streik am 20. Januar betrifft Autobahn- und Straßenbau-Beschäftigte in Hamburg und anderen Städten, verursacht Verkehrseinschränkungen.

Streik am 20. Januar betrifft Autobahn- und Straßenbau-Beschäftigte in Hamburg und anderen Städten, verursacht Verkehrseinschränkungen.
Streik am 20. Januar betrifft Autobahn- und Straßenbau-Beschäftigte in Hamburg und anderen Städten, verursacht Verkehrseinschränkungen.

Streik-Chaos auf Autobahnen: Hamburg und NRW leiden unter Stau!

Chaos auf den Straßen Hamburgs: Am Dienstag drohen massive Verkehrsbehinderungen, da die Gewerkschaft Verdi zu einem großangelegten Streik aufruft. Insgesamt 14.000 Beschäftigte der Autobahn GmbH des Bundes und zahlreiche weitere Beschäftigte der Straßenbetriebe der Länder stehen im Fokus, insbesondere in der Hansestadt. Der Streik wird über einen Zeitraum von 24 Stunden ab Montagabend um 18 Uhr durchgeführt und betrifft unter anderem die Tunnel-Zentralen und Leitstellen von Autobahnen, Bundes- und Landstraßen. Diese Maßnahme kommt nicht überraschend, nachdem die Tarifverhandlungen für beide Gruppen ins Stocken geraten sind, wie Bild.de berichtet.

In der Verkehrszentrale Nord, an den Autobahnmeistereien Hamburg Stillhorn und Othmarschen sowie im Elbtunnel wird die Arbeit niedergelegt. Der Elbtunnel könnte zum Nadelöhr werden, denn während der Streikzeit bleiben dank Notdienstvereinbarungen nur zwei von drei Fahrspuren offen. Betroffene Autofahrer sollten sich also warm anziehen, wenn sie auf der Autobahn 7 Richtung Flensburg und Hannover unterwegs sind, da diese zu einer Stau-Falle werden könnte. Zudem ruft Verdi auch Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Hamburg zum Streik auf. Dies könnte auch zu Einschränkungen bei Ämtern und der Containerabfertigung im Hamburger Hafen führen.

Probleme auch außerhalb Hamburgs

Die Auswirkungen sind jedoch nicht nur in Hamburg zu spüren. Niedersachsen bittet die Autofahrer um Vorsicht, da Verzögerungen beim Winterdienst möglich sind. Auch in Nordrhein-Westfalen wird der Streik spürbar sein. Hier wird die Verkehrs- und Tunnel-Zentrale in Leverkusen ab Dienstagnachmittag für 24 Stunden bestreikt. Betroffene Tunnel sind unter anderem der Tunnel Oberdollendorf und der Weserauentunnel.

Verdi fordert unter anderem eine Gehaltserhöhung von 7 Prozent im Monat, mindestens jedoch 300 Euro mehr, sowie zusätzliche 300 Euro für Nachwuchskräfte. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 6. Februar angesetzt. Bereits am 20. Januar ruft Verdi erneut zu Warnstreiks auf. Diese finden an insgesamt 18 Standorten bundesweit statt und könnten zu weiteren Verkehrseinschränkungen führen. In Städten wie Nürnberg, Rostock, Stuttgart, und Berlin sind ebenfalls Aktionen geplant, die die Mobilität der Bürger beeinträchtigen könnten, wie Verdi berichtet.

Angesichts dieser Entwicklungen sind die kommenden Tage für viele Pendler und Reisende eine Herausforderung. Wer plant, die Autobahnen und Bundesstraßen zu nutzen, sollte sich rechtzeitig über alternative Routen informieren und eventuelle Staus einkalkulieren. Wir halten Sie auch weiterhin über die Entwicklungen hin zu den Tarifverhandlungen und den Streikmaßnahmen auf dem Laufenden.