Kohlenmonoxid-Alarm in Hamburg: Schwangere im Krankenhaus!

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Schwangere erlitt in Farmsen-Berne Kohlenmonoxid-Vergiftung. Ursache unklar, Feuerwehr warnt vor Gefahren und empfiehlt CO-Melder.

Schwangere erlitt in Farmsen-Berne Kohlenmonoxid-Vergiftung. Ursache unklar, Feuerwehr warnt vor Gefahren und empfiehlt CO-Melder.
Schwangere erlitt in Farmsen-Berne Kohlenmonoxid-Vergiftung. Ursache unklar, Feuerwehr warnt vor Gefahren und empfiehlt CO-Melder.

Kohlenmonoxid-Alarm in Hamburg: Schwangere im Krankenhaus!

In Hamburg hat ein junges Paar am späten Freitagabend eine gefährliche Erfahrung gemacht: Sie erlitt eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in ihrem eigenen Zuhause im Stadtteil Farmsen-Berne. Die 28-jährige Schwangere klagte über akutes Unwohlsein, was schließlich dazu führte, dass die Feuerwehr alarmiert wurde. Bei ihrer Ankunft stellte die Feuerwehr eine alarmierend hohe Konzentration des geruchlosen und unsichtbaren Gases fest. Dies könnte möglicherweise auf eine defekte Gastherme zurückzuführen sein, aber die genaue Ursache bleibt noch unklar, wie Moin.de berichtet.

Die Feuerwehr handelte schnell: Sie schaltete die Heizungsanlage ab und sorgte für eine gründliche Belüftung des Gebäudes. Beide, die schwangere Frau und ihr 29-jähriger Partner, wurden in ein Hamburger Krankenhaus gebracht, bevor eine Überweisung in eine Spezialklinik für Hyperbarmedizin in Halle an der Saale erfolgte. Kohlenmonoxid kann innerhalb kurzer Zeit zu einem akuten Sauerstoffmangel im Blut führen und birgt schwerwiegende Gesundheitsrisiken. Jährlich zählen wir in Deutschland mehr als 3.000 Krankenhausbehandlungen aufgrund von CO-Vergiftungen, so ZDF.de.

Die tückische Gefahr von Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid ist besonders gefährlich, da es geruchlos und geschmacklos ist. Symptome einer Vergiftung sind oft unspezifisch und können Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit umfassen – manchmal sogar Bewusstlosigkeit. Daher ist es ratsam, Kohlenmonoxid-Melder in Wohnungen zu installieren, insbesondere in Häusern mit Gasthermen, wie die Feuerwehr empfiehlt. Diese Geräte sind bereits für 15 bis 70 Euro erhältlich und können im Ernstfall Leben retten.

Die Vorfälle rund um Kohlenmonoxid zeigen, wie notwendig regelmäßige Wartungen an Heizungsanlagen sind, um technische Defekte zu vermeiden. Die Feuerwehr warnt eindringlich davor, die Zeichen einer Vergiftung zu ignorieren und empfiehlt, bei den ersten Anzeichen wie Unwohlsein sofort eine Fachkraft oder die Rettungsdienste zu informieren.

Weitere Einsätze der Feuerwehr in Hamburg

Aber nicht nur dieser Vorfall hat die Feuerwehr beschäftigt. Am gleichen Tag kam es im Seniorenheim Uhlenhorst zu einem weiteren Alarm, als dort ein Feuer ausbrach. Zwar meldeten sich die Anwesenden selbstständig und konnten das Feuer löschen, jedoch erlitten eine Pflegerin und eine Seniorin leichte Rauchgasvergiftungen. Zudem kämpfte die Feuerwehr am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen ein Feuer im „Haus der Jugend“ in Hamm. Auch hier blieb die Brandursache unklar, glücklicherweise gab es jedoch keine Verletzten.

Die Vorfälle machen deutlich, dass Sicherheit in den eigenen vier Wänden sehr wichtig ist. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte jetzt handeln und über Maßnahmen wie die Installation von Kohlenmonoxid-Meldern nachdenken, um das Zuhause sicherer zu machen.

Für weitere Informationen zur Gefährlichkeit von Kohlenmonoxid und den Symptomen einer Vergiftung können interessierte Leser den Artikel von Welt.de oder ZDF.de besuchen.