Feuerwehren retten Weihnachten: Dramatische Einsätze in Seevetal!
Bericht über Feuerwehreinsätze in Seevetal während der Weihnachtsfeiertage: Containerbrand und Personenrettungen in Notlagen.

Feuerwehren retten Weihnachten: Dramatische Einsätze in Seevetal!
In den letzten Tagen wurde Seevetal von mehreren Einsätzen der Feuerwehr in Atem gehalten, insbesondere während der Weihnachtsfeiertage. Laut Seevetal Aktuell waren die Feuerwehrkräfte von Montagabend, dem 23. Dezember, bis zum Mittag des zweiten Feiertags gefordert. Insgesamt gab es fünf Einsätze, die die Einsatzkräfte aus Seevetal und Umgebung in Anspruch nahmen.
Der größte Einsatz fand am 23. Dezember um 19:45 Uhr auf dem REWE-Gelände in Stelle statt. Hier brannte ein Container für Altpapierreste in voller Ausdehnung. Ganze drei Feuerwehren – die Feuerwehr Maschen sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Stelle und Fliegenberg/Rosenweide – wurden zum Einsatz gerufen. Mit C-Strahlrohr und Schaumrohr kämpften vier Feuerwehrleute im umluftunabhängigen Atemschutz gegen das Feuer an, das über eine Steckleiter erreichbar war. Nach einer eineinhalbstündigen Einsatzzeit blieb die Brandursache bis zur letzten Minute ungeklärt, während die Polizei die Ermittlungen aufnahm.
Retter im Einsatz
Die Weihnachtstage blieben jedoch nicht ohne weitere Alarmierungen. Einer der Einsätze ereignete sich am 24. Dezember um 17:41 Uhr, als die Feuerwehr Meckelfeld gemeinsam mit der Werkfeuerwehr Maschener Rangierbahnhof eine Person aus einem feststeckenden Aufzug befreite. Auch am Abend des 25. Dezembers um 21:25 Uhr rückten die Feuerwehren Beckedorf/Metzendorf und Fleestedt aus, um eine Brandmeldeanlage in Beckedorf zu kontrollieren – zum Glück ohne festgestelltes Schadensereignis.
Der 26. Dezember brachte gleich zwei Übungen für die Feuerwehr Maschen. Um 9:15 Uhr wurde die Tür in der Lilienthalstraße geöffnet, wo eine Person in Notlage gefunden wurde. Der Rettungsdienst übernahm die Situation. Gegen Mittag pumpten die Einsatzkräfte dann Wasser aus einem vollgelaufenen Keller in der Straße Am Sportplatz.
Weitere Herausforderungen nach Weihnachten
Doch die Herausforderungen für die Feuerwehren endeten nicht mit den Feiertagen. Am Freitagabend, dem 28. Dezember, kam es zu einem größeren Feuerwehr-Einsatz am Großmoordamm in Seevetal. Ein Brand in einer Lagerhalle wurde von Passanten bemerkt, die umgehend die Feuerwehr alarmierten. Hierbei waren Feuerwehrkräfte aus Niedersachsen und Hamburg im Einsatz, darunter die Löschzüge der Feuer- und Rettungswache Harburg sowie mehrere Freiwillige Wehren aus der Umgebung, wie von Landeszeitung berichtet.
Als die Feuerwehr eintraf, loderten die Flammen bereits im Inneren der Halle. Die Einsatzkräfte, ausgestattet mit C-Strahlrohr und umluftunabhängigem Atemschutz, konnten schnell reagieren. Besonders bemerkenswert war, dass ein in der Halle abgestelltes Wohnmobil rechtzeitig ins Freie geholt werden konnte. Auch die Brandursache bleibt unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Während die Nachlöscharbeiten etwa zwei Stunden in Anspruch nahmen, sind derzeit keine Angaben zum entstandenen Sachschaden verfügbar.
Brandursachen im Fokus
Bevor man denkt, dass Brände Zufälle sind, lohnt sich ein Blick auf die häufigsten Brandursachen. Laut dem IFS liegen über 50 Prozent aller Brände in und an Gebäuden in der Verantwortung von Elektrizität und menschlichem Fehlverhalten. Oft wird Wahres unterschätzt: Ein Herd, der versehentlich eingeschaltet wird, während brennbare Materialien drauf liegen, oder auch unvorsichtiger Umgang mit Zigarettenkippen können schnell zu gefährlichen Situationen führen. Das ist ein wichtiger Hinweis, insbesondere für Haushalte mit älteren Elektrogeräten oder Lithium-Ionen-Akkus, die immer häufiger zu Schäden führen können.
Die Feuerwehr zeigt sich bereit und gut ausgestattet, doch jeder muss in seinem Alltag darauf achten, die Brandgefahren zu minimieren. Aktuelle Vorfälle unterstreichen, wie wichtig präventives Handeln ist, um das Risiko zu mindern.