St. Pauli am Abgrund: Verletzte Stars, schwache Defensive und BVB vor der Tür!
FC St. Pauli verlor zum Rückrundenauftakt gegen Wolfsburg und trifft am Samstag auf Dortmund. Verletzungen und Transfers beschäftigen die Mannschaft.

St. Pauli am Abgrund: Verletzte Stars, schwache Defensive und BVB vor der Tür!
Der FC St. Pauli hat zum Rückrundenstart einen Dämpfer hinnehmen müssen. In einem spannenden Duell unterlag die Mannschaft aus Hamburg am vergangenen Wochenende mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg. Damit bleibt der Kiezclub in einer schwierigen Lage, denn aus 16 bisherigen Partien hat St. Pauli lediglich 12 Punkte gesammelt und steht aktuell auf dem 17. Tabellenplatz. Die Situation wird brisant, denn bereits am Samstag geht es für die Paulianer gegen Borussia Dortmund, die im NDR Livecenter ab 15:30 Uhr übertragen werden.
Im ersten Aufeinandertreffen der Saison gegen Dortmund gab es ein spektakuläres 3:3-Unentschieden. Trainer Alexander Blessin bezeichnete das kommende Spiel als Highlight, wobei seine Truppe vor allem in der Offensive und Defensive große Probleme hat. Hauke Wahl betonte, dass die Leistung trotz ordentlicher Ansätze nicht ausreicht, um wichtige Punkte zu sammeln. Zudem äußerte Eric Smith die Notwendigkeit, aus den gemachten Fehlern zu lernen.
Verletzungspech und Transferüberlegungen
Ein weiterer Rückschlag ist die Verletzung von Kapitän Jackson Irvine, der mehrere Wochen ausfallen wird. Sein Fehlen wird schwer wiegen, da Irvine in den letzten Spielen als wichtiger Leistungsträger in Erscheinung trat. Blessin denkt nun über einen kurzfristigen Transfer nach, um die Lücke im Team zu schließen und die Chancen gegen Dortmund zu erhöhen.
Auf der anderen Seite steht Dortmund nicht nur sportlich gut da, sondern auch wirtschaftlich. Der Verein hat in den letzten Jahren durch Spielertransfers hohe Einnahmen generiert. Beispielsweise wird Jamie Gittens, der in dieser Saison als einer der vielversprechendsten Talente gilt, voraussichtlich für eine hohe Ablösesumme den Verein verlassen. Ursprünglich verlangte Dortmund mindestens 100 Millionen Euro, hat jedoch die Erwartungen auf 60 bis 70 Millionen Euro gesenkt, was Gittens zu einem heiß begehrten Spieler für viele europäische Klubs macht.
Transferbilanz und Herausforderungen
Die Transferbilanz des FC St. Pauli in den letzten fünf Jahren zeigt einen Gewinn von 0,84 Millionen Euro. Im Vergleich dazu hat Borussia Dortmund in derselben Zeit eine positive Bilanz von 55,65 Millionen Euro erzielt. Diese finanziellen Unterschiede könnten auch Einfluss auf den aktuellen Wettbewerb um die Tabellenplätze haben. In der Rangliste von Transfermarkt wird die Stärke der Clubs deutlich, und St. Pauli muss dringend aufholen.
Klar ist: St. Pauli steht vor einer großen Herausforderung, und die kommenden Spiele könnten entscheidend für das Kapitel Klassenerhalt oder Abstieg werden. Die Mannschaft braucht jetzt jeden Punkt im Kampf um den Verbleib in der ersten Liga. Die Augen sind in den nächsten Tagen sowohl auf die Leistungen des Teams als auch auf mögliche Transfers gerichtet.