In der schnelllebigen Welt der technischen Gebäudeausrüstung hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Besonders spannend ist die Fusion von Caverion und Assemblin, die zu einem der größten Anbieter im Bereich Gebäudetechnik in Europa führen wird. Caverion selbst ist bereits ein etablierter Experte für intelligente und nachhaltig gebaute Umgebungen und legt großen Wert auf das Wohlbefinden und die Produktivität der Nutzer. Mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2023 und einem Team von etwa 15.000 Fachleuten in zehn Ländern ist das Unternehmen ein wichtiger Akteur in Nord- und Mitteleuropa. Die Dienstleistungen von Caverion umfassen Planung, Errichtung, Wartung, Service und digitale Lösungen, die den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Infrastrukturprojekten abdecken. [1]

Im April 2024 wird die Fusion von Caverion und Assemblin offiziell bekanntgegeben, wodurch die neue Assemblin Caverion Group entsteht. Diese Gruppe wird nicht nur die Stärke beider Unternehmen bündeln, sondern auch die Marktposition in Deutschland und Österreich stärken. Manfred Simmet, Geschäftsführer der Caverion Divisionen Deutschland und Österreich, sieht in diesem Zusammenschluss kaum Auswirkungen auf den heimischen Markt, sondern vielmehr eine Chance zur Festigung der Marktanteile. Caverion hat in Österreich rund 1.000 Mitarbeiter, die in verschiedenen Bereichen der Gebäudetechnik tätig sind.

Der Zusammenschluss und seine Auswirkungen

Die Übernahme von Caverion durch die europäische Beteiligungsgesellschaft Triton im November 2023 bildet den Rahmen für diesen Zusammenschluss. Triton hält Mehrheitsanteile an über 50 Unternehmen und hat große Ambitionen im Bereich Gebäudetechnik. Assemblin, das bereits Teil des Triton-Portfolios war, bringt mit seinen rund 7.000 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Euro zusätzliche Stärke in die neue Gruppe ein. Nach dem Zusammenschluss wird die Assemblin Caverion Group etwa 22.000 Beschäftigte haben und einen gemeinsamen Umsatz von rund 3,8 Milliarden Euro erwirtschaften. Der Hauptsitz wird in Stockholm sein. [2]

Diese Entwicklung ist nicht nur bemerkenswert aus wirtschaftlicher Sicht, sondern hat auch bedeutende Implikationen für die Branche insgesamt. Die neue Gruppe wird in zehn Ländern aktiv sein und könnte die Standards für technische Gebäudeausrüstung in Europa entscheidend beeinflussen. Die verstärkte Zusammenarbeit und der Austausch von Know-how zwischen den nun vereinten Unternehmen lassen auf innovative Lösungen und nachhaltige Praktiken hoffen, die den Lebenszyklus von Gebäuden noch effizienter gestalten können. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und intelligente Technologien immer wichtiger werden, könnte dies einen wesentlichen Fortschritt für die gesamte Branche darstellen.