Achtung Autofahrer! Mobile Blitzer heute in ganz Hamburg unterwegs!
Am 16.01.2026 überwacht die Polizei in Neuallermöhe mobile Radarkontrollen. Erfahren Sie mehr über Geschwindigkeitsmessungen in Hamburg.

Achtung Autofahrer! Mobile Blitzer heute in ganz Hamburg unterwegs!
In Hamburg wird heute, am 16.01.2026, wieder kräftig geblitzt. Auf insgesamt acht Straßen sind die mobilen Radarfallen im Einsatz, die für so manche Geschwindigkeitsüberschreitung sorgen könnten. Die Polizei hat damit ein scharfes Auge auf den Straßenverkehr in der Hansestadt, um die Sicherheit zu erhöhen und Raser zur Kasse zu bitten. Über die aktuellen Messstandorte hat news.de berichtet.
Die anvisierten Straßen sind:
- Bergedorfer Straße (22111 Horn, Hamburg-Mitte) mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h, gemeldet um 15:03 Uhr.
- Schiffbeker Weg (22119 Billstedt, Hamburg-Mitte) mit 50 km/h, gemeldet um 14:25 Uhr.
- Nettelnburger Landweg (21035 Neuallermöhe) mit 50 km/h, gemeldet um 13:38 Uhr.
- Peutestraße (20539 Veddel, Hamburg-Mitte) ebenfalls mit 50 km/h, gemeldet um 09:57 Uhr.
- Kleiner Schäferkamp (20357 Eimsbüttel) mit einer besonders strengen Regelung von 30 km/h, gemeldet um 09:43 Uhr.
- Auerhahnweg (22149 Wandsbek, Rahlstedt) ebenfalls mit 30 km/h, gemeldet um 09:27 Uhr.
- Kreuzweg (20099 St. Georg, Hamburg-Mitte), gemeldet um 09:18 Uhr.
- Glashütter Landstraße (22339 Wandsbek, Hummelsbüttel) mit 50 km/h, gemeldet um 10:04 Uhr.
Raserei bringt Geld in die Kassen
Die aktuellen Messungen könnten auch finanziell nicht unbemerkt bleiben. Wie die Mopo berichtet, hat Hamburg im ersten Halbjahr 2025 durch Geschwindigkeitskontrollen satte 13,85 Millionen Euro eingenommen. Diese Summe setzt sich aus 3,73 Millionen Euro durch stationäre Anlagen und 10,12 Millionen Euro durch mobile Blitzer zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das dennoch ein Rückgang um 4 Millionen Euro, denn 2024 waren es noch beeindruckende 17,85 Millionen Euro.
Für 2025 sind keine weiteren Geräteanschaffungen geplant, sodass die bestehenden 49 stationären und 20 mobilen Überwachungsanlagen für die Einhaltung der Geschwindigkeitslimits sorgen müssen.
Bußgelder im Blick
Die finanziellen Folgen von Geschwindigkeitsübertretungen können schmerzhaft sein. Wer innerhalb der Stadtgrenzen um 16 bis 20 km/h zu schnell ist, muss mit einem Bußgeld von 70 Euro rechnen. Bei einer Überschreitung von mehr als 31 km/h droht nicht nur eine Geldstrafe, sondern auch ein Fahrverbot, und das gleich doppelt, wenn innerhalb eines Jahres nochmals eine ähnliche Übertretung festgestellt wird.
Wie sich zeigt, ist die Kombination aus schneller Überwachung und Konsequenzen ein Erfolgsrezept, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Es bleibt abzuwarten, ob die heutige Kontrolle dazu beiträgt, die Raserei in Hamburg weiter zu reduzieren.