Bergedorf unter Druck: Wohnungsbauziele 2025 erneut nicht erreicht!

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Bergedorf verfehlt Wohnungsbauziele für 2025 trotz Fortschritten; Gründe sind wirtschaftliche Probleme und Planungsschwierigkeiten.

Bergedorf verfehlt Wohnungsbauziele für 2025 trotz Fortschritten; Gründe sind wirtschaftliche Probleme und Planungsschwierigkeiten.
Bergedorf verfehlt Wohnungsbauziele für 2025 trotz Fortschritten; Gründe sind wirtschaftliche Probleme und Planungsschwierigkeiten.

Bergedorf unter Druck: Wohnungsbauziele 2025 erneut nicht erreicht!

In Bergedorf herrscht auf dem Wohnungsmarkt eine so enge Luft, dass sich immer wieder die Frage aufdrängt: Wo sollen die Menschen nur wohnen? Auch für das Jahr 2025 hat der Bezirk seine Wohnungsbauziele erneut nicht erreicht. Statt der geplanten 800 Wohnungen konnten bis Mitte Dezember lediglich rund 650 genehmigt werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das zwar eine positive Entwicklung, dennoch bleibt das Ziel in weiter Ferne. 2024 sank die Zahl der Genehmigungen auf einen Tiefpunkt von nur 194 Wohnungen – ein Rekord, den man lieber nicht brechen möchte. Wenn man die letzten Jahre betrachtet, so zeigt sich, dass Bergedorf seit 2021 seine ambitionierten Vorgaben in Sachen Wohnraum konstant verfehlt. Dies geht aus einem Bericht von NDR hervor.

Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Der Ukrainekrieg und die damit verbundenen wirtschaftlichen Probleme haben viele Bauprojekte ins Stocken geraten lassen. Hinzu kommen die Folgen der Pandemie, die Zinswende sowie Insolvenzfälle von Investoren, die zuverlässige Bauvorhaben in Frage stellten. Aufgrund dieser Herausforderungen blickt man jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft. Für 2026 erwarten Experten eine klare Verbesserung, insbesondere durch große Projekte am Schleusengraben und Brookdeich, die mehrere Hundert Wohnungen liefern könnten.

Neuerungen im Wohnungsbauprogramm

Bauverein Hamburg informiert. Dennoch zeigt sich, dass die Maßnahmen nicht ausreichen, um das Wohnungsproblem akut zu lösen: Neue Wohnungsbaupotenzialflächen wurden nicht hinzugefügt, und einige bestehende Flächen mussten aufgrund eingegangener Bauanträge entfernt werden.

Eine notable Entwicklung ist die Umstufung der Potenzialfläche Wiesnerring, die nun eine höhere Priorität genießt, da die Projektentwicklung fortgesetzt wurde. Der zeitliche Ablauf umfasst eine Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (TÖB) vom 4. bis 30. Oktober 2024 und eine endgültige Beschlussfassung durch die Bezirksversammlung in der Sitzung am 19. Dezember 2024.

Mieterschutz im Fokus

SPD-Fraktion Hamburg berichtet. Auch die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen wurde für drei Jahre auf 15 Prozent gesenkt, mit dem Ziel, weitere Regulierungen auf Bundesebene voranzutreiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bergedorf auf dem Wohnungsmarkt vor Herausforderungen steht, die sowohl auf wirtschaftliche Faktoren als auch auf die Notwendigkeit politischer Maßnahmen zurückzuführen sind. Während die Verfehlung der Wohnungsbauziele besorgniserregend bleibt, gibt es Hoffnung, insbesondere durch die geplanten Projekte und starke Mieterschutzmaßnahmen.