Eine Niederlage jagt die nächste: Der FC St. Pauli musste sich am 24. November 2025 mit 0:1 gegen Union Berlin geschlagen geben. Dies war bereits die achte Bundesliga-Niederlage in Serie, was das Team in eine äußerst kritische Lage bringt. Trotz der anhaltenden Misserfolge bleibt Trainer Alexander Blessin jedoch unerschütterlich und ist nicht in Gefahr, seinen Posten zu verlieren. Während der Druck auf die Mannschaft steigt, zeigt Kapitän Jackson Irvine klar, dass er hinter seinem Trainer steht. Nach über sieben Monaten ohne Startelfeinsatz kehrte er endlich zurück und kämpfte gemeinsam mit seinen Mitspielern um eine Wende der aktuellen Negativspirale.

Twilight für St. Pauli: Die Offensive bleibt schwach

In der Partie gegen Union Berlin offenbarte St. Pauli einmal mehr seine Probleme, Chancen zu erarbeiten. Abwehrchef Eric Smith gestand ein, dass der Fokus zwar auf solide Defensive und schnelle Konter gelegt wurde, dies jedoch nicht die erhofften Früchte getragen habe. Manager Andreas Bornemann zeigte sich enttäuscht über die unnötige Niederlage, die das Team mit einem weiteren Dämpfer konfrontierte.

Bereits in der Anfangsphase der Saison hatten die Kiezkicker einige Lichtblicke, wie das 3:3 gegen Dortmund und einen beeindruckenden 2:0-Sieg im Stadtderby gegen den HSV. Doch nach einem 0:2 in Stuttgart und weiteren Pleiten gegen Leverkusen und Bremen ist das Selbstbewusstsein nun nahezu völlig verschwunden. Blessin hat zuletzt den Schwerpunkt auf die Defensivarbeit gelegt, nachdem die Offensive immer wieder strauchelte.

Ein wachsendes Risiko

Die drohende Gefahr wird nun immer realer: Sollte St. Pauli auch gegen Bayern München verlieren, würde der legendäre Rekord von Greuther Fürth aus der Saison 2021/2022 mit zwölf Niederlagen in Folge in Sichtweite rücken. Interessanterweise konnte Blessin jedoch bekräftigen, dass die Mannschaft trotz der kritischen Situation intakt sei. Dies klingt zwar vielversprechend, doch die anhaltenden Resultate sprechen eine andere Sprache.

In einem Blick zurück ist zu erwähnen, dass der Verein während der Länderspielpause bereits auf dem Abstiegs-Relegationsrang stand, nachdem eine Niederlage gegen Freiburg das Maß voll machte. Der Einsatz von Irvine als Schlüsselspieler ist deutlich spürbar, der nach seiner Rückkehr gegen Freiburg in der 89. Minute beinahe den Ausgleich erzielte. Trotz seiner 80-prozentigen Passquote konnte er nicht verhindern, dass Freiburg die zahlreichen Chancen effektiver nutzte.

Was jetzt zählt, ist der nächste Schritt. Die Rückkehrer wie Irvine werden für St. Pauli unverzichtbar, wenn das Team den Negativtrend stoppen will. Blessin hat sich dem Kampf um den Klassenerhalt verschrieben und hofft, nach einer schwierigen Phase die Wende einzuleiten. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein.

Inzwischen gab es auch in der Liga andere interessante Begegnungen, wie das 1:1-Unentschieden zwischen Mainz und Hoffenheim. So bleibt die Bundesliga spannend, während St. Pauli eine ganz eigene Herausforderung bewältigen muss, um aus dieser turbulenten Serie wieder herauszukommen.

Mit der Unterstützung der Fans und dem ungebrochenen Kampfgeist bleibt zu hoffen, dass Alexander Blessin und seine Mannen rechtzeitig zu alter Stärke zurückfinden. Denn eines ist klar: Der FC St. Pauli hofft, den anhaltenden Negativtrend schnellstmöglich zu beenden und die Liga zu halten.

NDR berichtet, dass es an der Zeit ist, für den Kiez-Club das Ruder herumzureißen, während Sportschau die Rückkehr von Irvine beleuchtet und Yahoo Sports andere spannende Ergebnisse aus der Liga teilt.