Johannes Eggestein, ehemaliger Stürmer des FC St. Pauli, hat im Sommer einen Wechsel zu Austria Wien vollzogen und hat sich damit für einen neuen Lebensabschnitt entschieden. Im Sky-Austria Podcast „Der Audiobeweis“ zog Eggestein ein Fazit über seinen Spielertyp und erklärte, dass er sich nicht als klassischen Neuner sehe. Er spielt lieber als hängende Spitze, wo er aktiv Bälle fordert und das Spiel nach vorne trägt. Der 24-Jährige gibt zu, dass nicht jeder Trainer mit seinen Spielstil umgehen könne, was einen Teil seiner Entscheidung beeinflusste, von St. Pauli nach Wien zu wechseln. Dabei ist auch sein Vorbild Harry Kane ein wichtiger Faktor, den er für seinen Einsatz und seine Spielweise bewundere. „Kane ist mein Vorbild“, so Eggestein, und die Begeisterung für dessen Verhalten auf dem Platz kommt deutlich rüber.
Ein weiterer Grund für seinen Wechsel war die positive Beziehung zu Trainer Stefan Helm, die bereits vor seinem Wechsel bestand. Zwar führte Eggestein Gespräche mit anderen Vereinen, doch Austria Wien überzeugte ihn am meisten. Die Stadt Wien spielte dabei ebenfalls eine Rolle, da das Leben und die Kultur des Dampferstädte ihn reizten.
Spannende Zeiten in Wien
In seiner neuen Rolle bei der Austria hat Eggestein bereits einige Erfolge gefeiert. Die letzten Spiele der österreichischen Liga waren ein absoluter Traum: Ein 2:0 gegen RB Salzburg und ein weiteres 2:0 im Wiener Derby gegen Rapid. Momentan steht das Team auf dem dritten Platz, nur einen Zähler hinter dem Tabellenführer RB Salzburg und dem Linzer ASK. Dies zeigt, wie konkurrenzfähig die Austria im aktuell spannenden Meisterschaftsrennen ist. Eggestein selbst hat in der Saison 2024/25 bereits 3 Tore und 4 Assists beigesteuert, und in der gesamten Admiral-Bundesliga kommt er auf 7 Tore und 7 Assists, was ihn zum Top-Torschützen und Topscorer seines neuen Klubs macht.
Im Gegensatz dazu ist die Situation beim FC St. Pauli eher angespannt. Aktuell steht der Verein auf einem enttäuschenden vorletzten Platz in der Bundesliga und kämpft verzweifelt gegen den Abstieg. Insbesondere in der Offensive fehlt es dem Team an zu wenig dynamischen Spielern, was Eggesteins Abgang umso schmerzhafter machte. Am kommenden Sonntag steht ein wichtiges Spiel gegen Werder Bremen auf dem Plan, wo St. Pauli hoffen sollte, dass ein formstarker Eggestein auf dem Platz mitwirken könnte – leider jedoch nicht wird, denn sein Kapitel dort ist zu Ende.
Für Eggestein hingegen geht es voller Tatendrang weiter, während er versucht, mit der Austria weitere Erfolge einzufahren. Nach dem 8. März wird es schließlich einen Cut zur Championship-Gruppe geben, in der die oberen 6 Teams um den Titel kämpfen. Eggestein ist bereit und brennt auf weitere Herausforderungen in der österreichischen Liga.
Die Reise des Johannes Eggestein verfolgt weiterhin sowohl St. Pauli-fans als auch die Anhänger von Austria Wien gespannt. Wie sich sein Weg entwickeln wird, bleibt abzuwarten, aber eines steht fest: Die Entscheidung für den Wechsel war ein mutiger Schritt in eine vielversprechende Zukunft.
Für mehr Informationen über den Wechsel von Johannes Eggestein, schau dir auch die Berichte von St. Pauli 24 und Bild an.