Am 21. Januar 2026 hieß es im Signal Iduna Park in Dortmund: einfach spannend! Borussia Dortmund konnte sich nach einem packenden Spiel mit 3:2 gegen den FC St. Pauli durchsetzen. Vor 81.365 Zuschauern, darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz, waren die Nerven bis zur letzten Sekunde angespannt. Das Spiel, das für die Gastgeber zu einem wahren Krimi wurde, schien zwischenzeitlich auf der Kippe zu stehen.

Mit einem Tor von Julian Brandt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ging Dortmund mit 1:0 in die Pause. Dieses frühe Tor sorgte zwar für Auftrieb, doch die Mannschaft zeigte im Laufe des Spiels Schwächen, welche die Zuschauer und die Experten nicht unbeeindruckt ließen. Zwar schaffte es Dortmund, durch Karim Adeyemi in der 54. Minute auf 2:0 zu erhöhen, doch die Gäste aus St. Pauli ließen sich davon nicht unterkriegen.

Packende Wendungen in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Hälfte kam St. Pauli zurück ins Spiel, erzielt durch James Sands (61. Minute) und Ricky-Jade Jones (72. Minute) zwei beeindruckende Tore, die den Ausgleich zum 2:2 herbeiführten. Besonders das zweite Tor sorgte für Jubel in der Fangemeinde des FC St. Pauli, der vor dem Spiel auf Rang 18 der Tabelle stand und kräftig dranbleiben musste. St. Paulis Leistung war beeindruckend und ließ die Dortmund-Fans zittern, die schon eine unangenehme Wiederholung des 3:3-Spielstands vom ersten Spieltag fürchteten, als sie eine 3:1-Führung noch hergegeben hatten, wie kicker.de berichtet.

Da die Partien so dramatisch verlaufen sind, war das Gefühl bei den Fans durchweg angespannt. Gehörte das Glück dem BVB? Nein. Der VAR, unter der Leitung von Johann Pfeifer, bekam in der Nachspielzeit einen Auftritt, der für die Entscheidung des Spiels ausschlaggebend war. Ein Foul von Ricky-Jade Jones an Maximilian Beier wurde auf der Strafraumgrenze erkannt und führte zum Elfmeter.

Elfer-Drama und der glückliche Sieg

Emre Can trat in der 95. Minute an den Punkt und verwandelte sicher zum 3:2 für den BVB. Diese Last-Minute-Entscheidung stellte sich als Glücksfall heraus, aber die Leistung der Dortmunder wurde von Experten als schwach beschrieben. Es gab viele technische Mängel und eine Defensive, die besser hätte performen müssen Tagesspiegel.

Für Dortmunds Trainer Niko Kovac war es ein echter Kraftakt, denn das Team rotiert auf fünf Positionen im Vergleich zum letzten Spiel. Während der gesamte Sportplatz Freudentänze vollzog, bleibt die Frage offen, ob die Mannschaft langfristig an die Leistungen anknüpfen kann, die sie in der Hinrunde zeigten.

Insgesamt war es ein spannendes Fußballspiel, das den Nervenkitzel der Bundesliga in voller Pracht zeigte. Die verbleibenden Spiele werden zeigen müssen, ob Dortmund sein Glück dauerhaft festhalten kann oder ob die Schwächen auf dem Platz an ihnen nagen werden. Während St. Pauli trotzig um Punkte kämpft, ist der BVB jetzt gefordert, sich in der Tabelle wieder nach oben zu orientieren.