Der FC St. Pauli kann sich über einen Neuzugang freuen: Tomoya Ando, 27 Jahre alt, ist von Avispa Fukuoka zum Millerntor-Stadion gewechselt. Der dreifache japanische Nationalspieler hat bereits Eindruck hinterlassen, als er in seinem ersten Bundesliga-Einsatz gegen Borussia Dortmund 30 Minuten auf dem Platz stand. Dabei konnte er trotz der 2:3-Niederlage einige positive Akzente setzen und zeigt sich bereit, in der nächsten Partie gegen den Hamburger SV zu glänzen, die am Freitag um 20:30 Uhr ansteht. Ando ist sich der Wichtigkeit dieses Derbys bewusst und betont: „Ein Sieg muss einfach her“, berichtet Bild.

Zurückblickend auf seinen Wechsel, spielte Ando im Jahr 2025 insgesamt 42 Pflichtspiele für seinen vorherigen Klub, wo er in der J1 League auf sich aufmerksam machte. Er trug maßgeblich dazu bei, dass Japan die Ostasiatische Meisterschaft 2024/25 gewinnen konnte. St. Paulis Trainer Alexander Blessin zeigt sich begeistert von Andos Vielseitigkeit und betont dessen Fähigkeit, die Abwehrlinie zu stärken. Der Vertrag wurde zu einem nicht offengelegten Betrag unterzeichnet, und Ando sieht den Wechsel zur Bundesliga als einen großen Schritt in seiner Karriere, so berichtet auch die Bundesliga.

Derby-Fieber in Hamburg

Für Ando, der aktuell um eine Position in der Startelf kämpft, ist das Derby auch eine persönliche Herausforderung. Sein Kollege Adam Dzwigala musste in Dortmund nach 64 Minuten ausgewechselt werden, was Zweifel an seiner Fitness aufwarf. Ando hat die Möglichkeit, sich in der Trainingswoche weiter zu zeigen und vielleicht diesen Freitag auf dem Platz zu stehen. Die Vorfreude ist groß, auch forciert durch die Unterstützung seines ehemaligen U19-Nationalmannschaftskameraden Yukinari Sugawara, der bei Werder Bremen spielt. „Ich hoffe, dass wir uns bald treffen“, so Sugawara, der die Ankunft seines Landsmanns begrüßt.

Es ist eine aufregende Zeit für den FC St. Pauli, der sich derzeit in einer wackeligen Position mit 19 verbleibenden Spielen in der Relegation befindet, nur zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer. Ando ist bereit, seinen Teil dazu beizutragen. „Ich möchte der Mannschaft helfen, aus dieser kritischen Lage herauszukommen“, sagt er. Die Bundesliga hat eine lange Tradition mit japanischen Spielern, angefangen bei Yasuhiko Okudera bis hin zu Shinji Kagawa, und jetzt reihen sich auch die Hoffnungen von Tomoya Ando in diese Liste ein, die sich im Laufe der Zeit als sehr erfolgreich erwiesen hat. Diese Historie ist ein Ansporn für den neuen Innenverteidiger, sich im deutschen Fußball zu beweisen, wie auch Colossusbets beschreibt.