St. Georgen im Attergau, eine charmante Marktgemeinde im Bundesland Oberösterreich, zieht nicht nur durch ihre malerische Umgebung, sondern auch durch ihre spannende Geschichte und Kultur an. Mit einer Fläche von 15,50 km² und einer erhabenen Lage auf 540 m ü. A. bietet die Gemeinde Platz für rund 4.935 Einwohner (Stand: 1. Jänner 2025) und eine Bevölkerungsdichte von 318 Einwohnern pro km². Die Postleitzahl dieser Region lautet 4880, und für Anrufe ist die Vorwahl 07667 erforderlich. Die Gemeindeverwaltung befindet sich in der Attergaustraße 21, 4880 St. Georgen im Attergau, und weitere Informationen sind auf der offiziellen Website www.st-georgen-attergau.ooe.gv.at zu finden. Die geografischen Koordinaten von St. Georgen sind 47° 56′ N, 13° 30′ O.

Die politische Landschaft wird von Bürgermeister Friedrich Mayr-Melnhof (ÖVP) geprägt, und der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern (Wahljahr: 2021). Die Gemeinde hat eine abwechslungsreiche Landschaft: 18,1 % der Fläche sind bewaldet, während 65,8 % landwirtschaftlich genutzt werden. Die Dürren Ager durchfließt das Gebiet, und die höchste Erhebung ist der Buchberg mit 808 m ü. A. In St. Georgen gibt es zahlreiche Ortschaften, darunter Aich, Alkersdorf, Kogl und die zentrale Ortschaft St. Georgen im Attergau mit 3.376 Einwohnern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Geschichte und Entwicklung

St. Georgen hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht, als das Gebiet von Kelten bewohnt war. Im 4. Jahrhundert v. Chr. war die Region Teil des keltischen Königreiches Noricum, und 15 v. Chr. eroberten die Römer das Gebiet. Ab 550 n. Chr. ließen sich die Baiern hier nieder, gefolgt von einer zweiten Besiedlungswelle im Jahr 1000. Im Jahr 1264 wurde St. Georgen zum Gerichtssitz erhoben, was einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Gemeinde darstellt. 1463 erhielt sie das Marktrecht, und nach der Aufhebung der Grundherrschaften im Jahr 1848 erlebte die Gemeinde einen Wandel. Die Eröffnung der elektrischen Lokalbahn Vöcklamarkt–Attersee im Jahr 1913 war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von St. Georgen, jedoch endete der Güterverkehr am Bahnhof 1977. Im Jahr 2002 wurde St. Georgen Teil der Tourismusregion Salzkammergut, was die wirtschaftliche Entwicklung weiter förderte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die kulturelle Landschaft von St. Georgen ist vielschichtig und bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten. Eine der Hauptattraktionen ist die Pfarrkirche St. Georgen, die zwischen 1389 und 1406 erbaut wurde. Außerdem sind die Mauerreste der 1264 erbauten Burg Kogl und das Schloss Kogl, das zwischen 1435 und 1441 erbaut und 1710 umgebaut wurde, von historischem Interesse. Für Wanderfreunde gibt es den Keltenbaumweg, einen Themenwanderweg mit informativen Tafeln. Weitere kulturelle Highlights sind das Freilichtmuseum Aignerhaus mit historischen Ausstellungen, das Haus der Kultur mit regionalen Themen und das jährlich stattfindende Kulturfestival Attergauer Kultursommer, das seit 1981 die Herzen der Besucher erfreut. Das Radsport-Event Race Around Austria, das seit 2012 stattfindet, zieht ebenfalls viele Sportbegeisterte an.

Das Wappen der Gemeinde, das am 3. Juni 1565 von Kaiser Maximilian II. verliehen wurde, zeigt einen silbernen, gezinntem und rot bedachten Rundturm, auf dessen Mauer der heilige Georg gegen einen Drachen kämpft. Die Farben der Gemeinde sind Rot-Weiß-Blau, und die Symbolik des Turms repräsentiert die dominante Herrschaft im Attergau. Der heilige Georg, der in der Legende gegen den Drachen kämpft, ist der Schutzpatron der Gemeinde. Diese reichhaltige Symbolik findet sich nicht nur im Wappen, sondern auch in der kulturellen Identität von St. Georgen wieder.

Wirtschaft und Bildung

Die wirtschaftliche Situation in St. Georgen hat sich im Laufe der Jahre verändert. Der Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe von 100 im Jahr 1999 auf 66 im Jahr 2010 spiegelt die Veränderungen in der Landwirtschaft wider. Im Jahr 2011 gab es rund 100 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, 400 im Produktionssektor und 1.300 im Dienstleistungssektor. Mit insgesamt 2.000 Erwerbstätigen und 1.200 Pendlern aus St. Georgen zeigt sich die Gemeinde als wichtiger wirtschaftlicher Standort. Für die Bildung stehen mehrere Kindergärten, eine Volksschule, eine Mittelschule und eine Musikschule zur Verfügung, die den jungen Menschen in der Gemeinde eine solide Ausbildung bieten.

Die Verkehrsanbindung ist durch die meterspurige elektrische Lokalbahn Vöcklamarkt–Attersee gut gesichert, die im Stundentakt mit modernen Triebfahrzeugen fährt und im Sommer auch Nostalgiezüge anbietet. Diese Infrastruktur erleichtert den Bewohnern den Zugang zu den umliegenden Regionen und unterstützt die Entwicklung des Tourismus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass St. Georgen im Attergau eine lebendige Gemeinde ist, die sowohl historische als auch kulturelle Schätze birgt. Die Mischung aus Natur, Geschichte und modernen Einrichtungen macht die Region zu einem attraktiven Ort zum Leben und Besuchen. Weitere Informationen zu St. Georgen finden Sie in den ausführlichen Artikeln auf Wikipedia und auf der offiziellen Seite des Landes Oberösterreich hier.