Die Stiftung KiBa und die KD-Bank haben den Gewinner des diesjährigen Fotowettbewerbs bekanntgegeben. Die Kirche St. Georg in Arneburg, Sachsen-Anhalt, wurde dank eines eindrucksvollen Fotos von Wolfgang Wähnelt zum Sieger gekürt. Er durfte sich über ein Preisgeld von 300 Euro freuen, das für die gelungene Darstellung des Altarraums von St. Georg durch eine halb geöffnete Bauplane verliehen wurde, die den Barockaltar eindrucksvoll in Szene setzt. Ekmd berichtet, dass die Stiftung KiBa im Jahr 2024 bereits 15.000 Euro für die Bauarbeiten in Arneburg zur Verfügung gestellt hat.

Der zweite Platz ging an die Fotografin Susanne Koeppen, die für ihr winterliches Bild der Stabkirche in Hahnenklee mit 200 Euro prämiert wurde. Yvonne Bulanda erreichte mit ihrer Perspektive auf die Friedhofskirche in Balingen den dritten Platz und erhielt 100 Euro. Zudem wurde Franz Frieling mit einem Sonderpreis für eine grafische Perspektive auf die altreformierte Kirche in Emlichheim ausgezeichnet. Insgesamt wurden über 600 Einsendungen entgegengenommen, und die besten zwölf Bilder werden in einem Kalender für das kommende Jahr verewigt.

Der Fotowettbewerb 2025

Die Stiftung KiBa veranstaltet auch im Jahr 2025 wieder einen Fotowettbewerb, bei dem evangelische Kirchen in Deutschland gesucht werden. Teilnehmende dürfen maximal fünf Bilder einreichen, wobei die Aufnahmen eine Mindestauflösung von 8 Megapixeln haben müssen. Der Einsendeschluss ist der 15. Mai 2025. Die Preise sind attraktiv: Der Gewinner kann sich über 300 Euro freuen, während der zweite und dritte Platz mit 200 und 100 Euro belohnt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die besten Fotos im KiBa-Kirchenkalender 2026 abgebildet werden. Stiftung KiBa betont die Bedeutung der Gotteshäuser für die Gesellschaft und hofft auch im kommenden Jahr auf rege Teilnahme.

Engagement für den Denkmalschutz

Ein besonderes Augenmerk in der aktuellen Diskussion um den Denkmalschutz gilt auch der evangelischen Friedenskirche in Neufahrn. Diese Kirche erhält Unterstützung für die Instandsetzung ihrer Dächer in Höhe von 35.000 Euro durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Der symbolische Fördervertrag wird am 24. Oktober 2023 übergeben. Denkmalschutz hebt hervor, dass die Friedenskirche nach den Plänen von Architekt Otto Bartning errichtet wurde und sich bis auf wenige Veränderungen in einem nahezu unveränderten Zustand befindet.

Die Bauweise dieser Kirche, die Teil des Notkirchenbauprogramms der Evangelischen Kirche Deutschlands ist, zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernem Denkmalschutz ist. Nachdem etwa 100 Notkirchen nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden, bieten sie bis heute vielen Glaubensgemeinschaften einen Ort der Zusammenkunft und Unterstützung.

Durch den kontinuierlichen Einsatz der Stiftung KiBa und den Förderverein engagieren sich rund 3.400 Mitglieder für den Erhalt und die Sanierung von Kirchen, womit seit 1999 bereits über 40 Millionen Euro für Sanierungsvorhaben zugesagt wurden. Auch für 2023 sind Förderzusagen von rund 1,33 Millionen Euro vorgesehen.