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Am Freitag, den 13. März, wird die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Georg in Kallmuth zum Schauplatz des traditionellen Schmerzensfreitags. Unter dem Leitwort „Maria – Mutter des guten Rates“ versammeln sich Gläubige zu Ehren der Schmerzhaften Mutter Gottes. Dieser Tag hat in der Nordeifel eine besondere Bedeutung und zieht zahlreiche Pilger an, die in persönlichen Nöten, schwierigen Entscheidungen und Zeiten der Unsicherheit Trost suchen. Zentrales Element der Wallfahrt ist das Kallmuther Gnadenbild der Pietà, auch bekannt als „Mater Dolorosa“.

Das Programm beginnt um 8:30 Uhr mit einer Pilgermesse, die von Pfarrer Patrick Mwanguhya zelebriert wird. Die Kirche wird bereits zu diesem frühen Zeitpunkt gut gefüllt sein, denn in den vergangenen Jahren nahmen über 150 Pilger an diesem Ereignis teil. Um 10:00 Uhr folgt die Kreuzwegandacht mit Gerhard Mayr-Reineke, gefolgt von einem Festgottesdienst um 11:00 Uhr, der von Pater Hermann Preußner SDS geleitet wird und musikalisch von der Chorgemeinschaft Kallmuth/Weyer unter der Leitung von Stefan Weingartz gestaltet wird. Um 14:00 Uhr findet die Aussetzung des Allerheiligsten zur stillen Anbetung statt, gefolgt von einer Andacht mit Diakon Manfred Lang um 15:00 Uhr, die mit einem sakramentalen Segen endet. Für Berufstätige gibt es um 19:00 Uhr eine zusätzliche Pilgermesse, geleitet von Pfarrer Erik Pühringer, musikalisch begleitet von dem Chor „Kakus Vokale“ unter Uli Schneider.

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Ein Tag voller Andacht und Gemeinschaft

Die Veranstaltungen bieten nicht nur spirituelle Erlebnisse, sondern auch die Möglichkeit zur Gemeinschaft. Im Bürgerhaus Kallmuth gibt es ganztägige Imbissmöglichkeiten und sanitäre Einrichtungen, sodass die Pilger den Tag in aller Ruhe genießen können. Die Atmosphäre während der Gottesdienste wird durch ein Kerzenmeer vor der Pietà geprägt, das für viele Pilger eine besondere Bedeutung hat. Die Predigt im Festgottesdienst wird von Monsignore Domprobst em. Helmut Poqué gehalten, der über das Leben Mariens und ihre Herausforderungen spricht. Unter dem Motto „Empfangt, was ihr seid“ ermutigt er die Gläubigen, an Gottes Wort zu glauben und Hoffnung zu schöpfen, besonders in dunklen Lebensphasen.

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Die Pietà selbst, die im Mittelpunkt der Wallfahrt steht, ist ein bedeutendes Kunstwerk, das die Darstellung Marias zeigt, die um ihren toten Sohn trauert. Solche Darstellungen sind seit Anfang des 14. Jahrhunderts in Deutschland zu finden und haben eine besondere emotionale Tiefe. Sie unterscheiden sich von anderen Darstellungen der Beweinung Christi, die oft weitere Personen zeigen und eine öffentliche Klage darstellen. Der Begriff Pietà leitet sich vom italienischen Wort ab und bezieht sich auf die intime Trauer der Mutter. Die künstlerische Gestaltung dieser Werke folgt einem bestimmten Kompositionsschema, das es den Betrachtern erleichtert, die Emotionen und die Botschaft zu erfassen.

Dieser Schmerzensfreitag in Kallmuth ist somit nicht nur ein religiöses Ereignis, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Erlebnis, das die reiche Tradition der Marienverehrung in der Region widerspiegelt. Besucher und Pilger sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Tag teilzunehmen und sich von der spirituellen Atmosphäre anstecken zu lassen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in diesem Artikel sowie in den detaillierten Berichten über die Bedeutung von Maria und der Pietà in der Kunst.