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In der Region Emmerich-Rees gibt es frischen Wind in der pastoralen Arbeit. Die Gründung des Pastoralen Raums zum 1. Januar 2024 bringt eine neue Struktur mit sich, die den Gemeinden ermöglichen soll, besser zusammenzuarbeiten, ohne dabei ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Niederrhein Nachrichten berichtet, dass das Leitungsteam für diesen Raum nun feststeht. Es besteht aus Ulla Otten aus Praest, Hildegard Telaak von Haldern, Pastoralreferentin Christine Pohl und Pfarrer Bernd de Baey. Die offizielle Ernennung und Beauftragung durch Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers ist ein wichtiger Schritt in dieser Neuausrichtung.

Die sechs Pfarreien, die Teil des Pastoralen Raums sind, umfassen St. Christophorus, St. Johannes der Täufer Emmerich, St. Vitus Emmerich (Hochelten), St. Quirinus Millingen, St. Georg Rees-Haldern und St. Irmgardis Rees. Das Besondere an dieser Neustrukturierung? Diese Pfarreien behalten weiterhin ihre Selbstständigkeit, auch wenn sie künftig ihre pastoralen Aktivitäten enger verknüpfen sollen. Das wird auch durch den Aufbau eines Koordinierungsteams unterstützt, welches von Ute Gertz, einer Pastoralreferentin aus der Pfarrei Liebfrauen Bocholt, geleitet wird.

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Kooperation und Engagement

Die neue Struktur ist nicht bloß eine bürokratische Maßnahme, sondern zielt darauf ab, echte Begegnungen zu fördern. Christine Pohl hebt hervor, dass die Kontaktpflege zu den Menschen in den Pfarreien von großer Bedeutung ist. Auch Ulla Otten sieht ihre Aufgabe im Leitungsteam als reizvoll und hat sich in der Vergangenheit ehrenamtlich in der Kirche engagiert. Hildegard Telaak bringt es auf den Punkt: „Bewährtes soll erhalten bleiben, während sinnvolle Neuerungen angestoßen werden.“ Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können.

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Das Pastorale Raumkonzept ist eine Reaktion des Bistums Münster auf personelle und finanzielle Herausforderungen. Es umfasst insgesamt 29 Pfarreien im Kreisdekanat Kleve, die in fünf Pastorale Räume gegliedert wurden. Dies fördert die Kooperation zwischen den Pfarreien, während sie ihre Unabhängigkeit bewahren. Das Ziel ist klar: Bestehende Angebote besser miteinander zu verknüpfen und Platz für neue Projekte zu schaffen, die den Bedürfnissen der Gemeinden gerecht werden stellt die Webseite von St. Irmgardis fest.

Ein Blick in die Zukunft

Aber was bringt die Zukunft mit sich? Die pastoralen Räume sollen sich als Verwirklichungs- und Sendungsräume etablieren, die seelsorgliches Handeln über Gemeindegrenzen hinweg ermöglichen. In jedem dieser Räume werden Koordinierungsteams gebildet, die sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Akteure integrieren. Dies zeigt sich auch in den Zielen: eine gelingende Zusammenarbeit auf lokaler und regionaler Ebene und die Berücksichtigung von Lebensrealitäten der Menschen wie das Bistum Münster erläutert.

Der Prozess ist ein spannendes Experiment: Wie können die Ideen und Bedürfnisse der einzelnen Pfarreien optimal in die gemeinsame Arbeit einfließen? Es liegt viel an den Akteuren, die mit einem guten Händchen und viel Engagement dazu beitragen, dass die geplanten Maßnahmen Früchte tragen. Die Herausforderungen sind groß, aber der Mut zur Veränderung zeigt, dass es auch große Chancen gibt. Bleiben wir gespannt, wie sich der Pastorale Raum Emmerich-Rees weiter entwickeln wird!