Am Sonntag, dem 26. März 2026, wurde in der voll besetzten Stadthalle von St. Georgen ein festliches Jubiläumskonzert gefeiert. Anlass war das 25-jährige Dirigentenjubiläum von Michael Berner, der in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten das Jugendsinfonieorchester St. Georgen-Furtwangen, das Profilorchester des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums sowie das Rotary-Jugendsinfonieorchester geleitet hat. Auf der Bühne traten sowohl aktuelle als auch ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Wegbegleiter Berners auf, was dem Anlass eine besondere Note verlieh (Quelle 1).
Der erste Teil des Konzerts wurde vom Rotary-Jugendsinfonieorchester eröffnet, das mit dem Finalsatz „Allegro con fuoco“ aus Dvořáks „Sinfonie Nr. 9 – Aus der neuen Welt“ einen kraftvollen Einstieg präsentierte. Die Musiker zeigten eine präzise Leistung, die insbesondere bei den schnellen Passagen beeindruckte. Ein Höhepunkt war die Darbietung von George Gershwins „Rhapsody in Blue“, bei der die Pianistin Henriette Gärtner als Solistin auftrat. Die Begeisterung des Publikums war spürbar, als die ersten Klänge des berühmten Werkes erklangen (Quelle 2).
Ein eindrucksvolles Zusammenspiel
Nach einer kurzen Pause vereinten sich rund 120 Musikerinnen und Musiker auf der Bühne. Das Rotary-Jugendsinfonieorchester, das Profilorchester sowie Ehemalige des Jugendsinfonieorchesters bildeten einen beeindruckenden Klangkörper. Das Programm war abwechslungsreich und überschritt Genregrenzen: Neben rockigen Stücken wie „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue und „Runaway“ von Bon Jovi wurden auch bekannte Filmmusiken aufgeführt. Die ruhigen, melodischen Passagen von „Forrest Gump“ und die schnellen Läufe aus „Fluch der Karibik“ sorgten für besondere Akzente. Auch die epische Hauptmelodie aus „Gladiator“ und leichtere Stücke wie „Grease“ und „Themes from 007“ waren Teil des Programms und boten einen unterhaltsamen Abschluss des Konzerts (Quelle 2).
Die Schulleiterin Christiane King sprach Dankesworte an Michael Berner und überreichte ihm ein Geschenk als Anerkennung für seine herausragende Arbeit. Den krönenden Abschluss bildete die Zugabe „Music“ von John Miles, die alle Facetten des Abends vereinte und das Publikum begeistert zurückließ (Quelle 1).
Kontext und Vergleich
Während das Jubiläumskonzert von Michael Berner in St. Georgen die lokale Musikszene feierte, fand zeitgleich ein bedeutendes Ereignis in Berlin statt. Der Rundfunkchor Berlin feierte sein hundertjähriges Jubiläum mit einem Konzert unter der Leitung von Chefdirigent Gijs Leenaars. Auch hier wurden Werke großer Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Giuseppe Verdi präsentiert, was zeigt, wie wichtig Chormusik und Orchesteraufführungen in der deutschen Kulturlandschaft sind. Solche Jubiläen sind nicht nur Rückblicke auf die Vergangenheit, sondern auch Ausblicke auf die Zukunft der Musik und ihrer Institutionen. In beiden Fällen wurde die Bedeutung der musikalischen Erziehung und der Gemeinschaft deutlich, die solche Veranstaltungen zusammenbringen (Quelle 3).



