Am 23. Februar 2026 fand im Pfarrheim St. Georg in Vreden das erste Frauen-Frühstücks-Treffen des Jahres statt. Rund 70 Frauen hatten sich versammelt, um gemeinsam zu frühstücken und an einem informativen Vortrag teilzunehmen. Referent Christian Kerbstadt, Regionalleiter der IKK Classic, stellte das Thema der elektronischen Patientenakte (ePA) vor. In seinem Vortrag erläuterte er die Vorteile sowie die Sicherheitsaspekte dieser digitalen Innovation und gab den Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke in die Nutzungsmöglichkeiten für Versicherte.

Die elektronische Patientenakte bietet nicht nur eine Übersicht über die medizinischen Daten der Versicherten, sondern kann auch dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Informationen zur ePA können unter anderem auf der Webseite der IKK Classic nachgelesen werden, wo weitere Details und Nutzungshinweise bereitgestellt werden hier.

Gesundheitsdaten und deren Bedeutung

Ein zentrales Anliegen des Vortrags war es, die Teilnehmerinnen über den Umgang mit Gesundheitsdaten aufzuklären. Die Daten in der ePA haben das Potenzial, nicht nur die individuelle Gesundheitsversorgung zu verbessern, sondern auch für Forschungszwecke von großer Bedeutung zu sein. Medizinische Daten von vielen Patientinnen und Patienten können für statistische Auswertungen und die Forschung verwendet werden, wobei diese Daten pseudonymisiert, also ohne persönliche Angaben, verarbeitet werden.

Versicherte haben zudem jederzeit die Möglichkeit, der Bereitstellung ihrer Gesundheitsdaten zu widersprechen. Dies kann entweder über die App der elektronischen Patientenakte oder über die Ombudsstelle der Krankenkasse erfolgen. Mehr Informationen über die Nutzung von Gesundheitsdaten durch Forschungsinstitute finden sich auf der Seite der Bundesregierung hier.

Ausblick auf den nächsten Treff

Das nächste Frauen-Frühstücks-Treffen in Vreden ist bereits für den 25. Februar 2026 geplant. Die Referentin wird Försterin Andrea Balke sein, die über das Thema „Wald und Alltag als Försterin“ sprechen wird. Das Team der KFD und Christine Ameling, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden, haben bereits positives Feedback zu der Veranstaltung gegeben und freuen sich auf die kommenden Treffen.

Die Diskussion rund um die elektronische Patientenakte zeigt, wie wichtig es ist, dass solche Themen in der Gemeinschaft aufgegriffen werden. Das Frühstückstreffen bot nicht nur eine Plattform für Informationen, sondern auch für den Austausch und die Vernetzung unter den Frauen in Vreden.