In der gut gefüllten Stadthalle von St. Georgen fand am Sonntag ein spektakuläres Jubiläumskonzert statt, das im Zeichen des 25-jährigen Dirigentenjubiläums von Michael Berner stand. Dieser beeindruckende Abend, der sowohl aktuelle als auch ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Wegbegleiter Berners auf die Bühne brachte, war nicht nur feierlich, sondern auch musikalisch äußerst vielschichtig. Wie der Südkurier berichtet, eröffnete das Rotary-Jugendsinfonieorchester das Konzert mit dem dynamischen Finalsatz „Allegro con fuoco“ aus Dvořáks „Sinfonie Nr. 9 – Aus der neuen Welt“. Hierbei bewiesen die Musiker eine konzentrierte Leistung, insbesondere in den temporeichen Passagen.
Ein weiteres Highlight des Abends war die Aufführung von George Gershwins „Rhapsody in Blue“, bei der die Pianistin Henriette Gärtner als Solistin glänzte. Die Darbietung versetzte das Publikum in Staunen und zeigte, wie vielfältig die Musikangebote in St. Georgen sind, wie auch die TSG St. Georgen hervorhebt.
Vereinte Kräfte auf der Bühne
Nach der Pause vereinigten sich rund 120 Musikerinnen und Musiker, darunter das Rotary-JSO, das Profilorchester des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums sowie Ehemalige des Jugendsinfonieorchesters. Gemeinsam sorgten sie für einen klanglichen Genuss, der Genregrenzen sprengte. Zu den rockigen Stücken zählten „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue und „Runaway“ von Bon Jovi. Auch Filmmusiken wie „Forrest Gump“ und „Fluch der Karibik“ fanden ihren Platz im Programm, während leichtere Stücke wie „Grease“ und „Themes from 007“ das Publikum zum Mitklatschen anregten.
Der Abschluss des Konzerts war ein unvergessliches Erlebnis. Schulleiterin Christiane King ergriff das Wort, um Dankesworte zu sprechen und Michael Berner mit einem Geschenk zu würdigen. Das Konzert fand seinen krönenden Abschluss mit der Zugabe „Music“ von John Miles, die alle Facetten des Abends vereinte. Eine gelungene Feier, die nicht nur die musikalischen Beiträge würdigte, sondern auch die bedeutende Arbeit Berners in den vergangenen 25 Jahren. Dies verdeutlicht auch die Wichtigkeit solcher Jubiläumskonzerte, die nicht nur musikalisches Können, sondern auch die Gemeinschaft fördern, was auch Deutschlandfunk Kultur in einem anderen Kontext beleuchtet hat.
Im Mittelpunkt des Abends stand nicht nur die Musik, sondern auch die Erinnerung an die gemeinsamen Jahre und die Entwicklung des jugendlichen Talents in St. Georgen. Ein Abend, der in die Herzen der Anwesenden einging und offensichtlich auf eine vielversprechende Zukunft für die musikalische Landschaft in der Region blicken lässt.



