Am Aschermittwoch begann für die Katholiken die Fastenzeit, die in der St.-Georgs-Pfarrei mit vielfältigen Angeboten feierlich eingeläutet wurde. Stadtpfarrer Kilian Kemmer und sein Team laden die Gläubigen dazu ein, dem aktuellen gesellschaftlichen Druck entgegenzuwirken und sich einen Raum für Spiritualität und Besinnung zu schaffen. Unter dem Motto „Atemlos, Stress? Keine Zeit für Gott, für mich, für andere?“ wird ein breites Spektrum an Gebetsgottesdiensten, Hilfsaktionen und Veranstaltungen angeboten, um die Fastenzeit zu einem persönlichen Update im Glauben zu machen. nn.de berichtet, dass …
Im Rahmen der Fastenzeit finden jeden Dienstag- und Freitagabend Gebetsgottesdienste in der Pfarrkirche statt, und auch Berufstätige sowie Schüler kommen auf ihre Kosten: jeden Dienstagmorgen um 6.30 Uhr wird ein Start-Up-Gottesdienst angeboten. Dabei wird jede Woche um den Frieden zwischen Russland und der Ukraine gebetet. Auch der 7. März wird ein besonderer Tag sein, an dem der Gebetsabend „Joy and pray“ zur Einkehr einlädt.
Vielfältige Angebote für die Gemeinde
Die Pfarrei St. Georg beteiligt sich am 9. und 10. März an der Gebetskette „24 Stunden für Gott“ mit Tagen der ewigen Anbetung. Am 15. März findet eine Vesper mit Passionsmusik statt, die zur inneren Einkehr einlädt. Besonders eindrucksvoll ist das Fastenessen am 22. März im Pfarrsaal, bei dem die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Die Fastenpredigten stehen übrigens unter dem Motto: „Kommt und seht, bei uns geht es um Gott!“. Hier beschäftigt sich das Pastoralteam mit den großen Fragen des Lebens, und jeder ist eingeladen, daran teilzuhaben.
Nicht nur das Gebet, sondern auch soziale Hilfsaktionen stehen auf dem Programm. Dazu zählt die Soli-Brotaktion in Zusammenarbeit mit Höchstadter Schulen sowie Sammlungen für Caritas und Misereor. Mit einem guten Händchen für das Miteinander wird zudem ab dem 21. März samstags Osterkerzen auf dem Marktplatz verkauft und damit die Vorfreude auf das Fest der Auferstehung geteilt. Um die Angebote für die Gemeinde noch übersichtlicher zu gestalten, wird in der Stadtpfarrkirche eine Übersicht aller Aktivitäten zum Mitnehmen ausgelegt.
Reflexion und Glaube im Wandel
Die Fastenzeit wird nicht nur als Zeit des Verzichts gesehen, sondern auch als Gelegenheit, alte Glaubensfragen zu überdenken. Wie drs.de beschreibt, kommen viele Menschen im Alter ins Grübeln und hinterfragen, was sie in ihrer Kindheit über den Glauben gelernt haben. In einem dynamischen Prozess des Glaubens werden neue Antworten gesucht, die auf negative Erfahrungen und die heutigen Herausforderungen eingehen. Dabei können auch humorvolle Bilder und Erlebnisse helfen, den Glauben auflockern und neu zu entdecken.
Eine interessante biblische Geschichte aus dem alten Testament, die den Bezug zur Nahrung aufgreift, findet sich im Buch Exodus. Hier kündigt Gott den Israeliten an, dass sie abends Fleisch und morgens Brot erhalten werden. Diese Erzählung lehrt, dass jeder in der Gemeinschaft genug erhält und den Segen teilen kann, was einen lebendigen Bezug zur gegenseitigen Unterstützung in der heutigen Zeit herstellt. Auch in der Fastenzeit ist das Teilen von Ressourcen und Unterstützung für andere zentral sprengel-lueneburg.de berichtet, dass ….
Mit diesen vielfältigen Angeboten und tiefen Reflexionen lädt die St.-Georgs-Pfarrei alle Gemeindemitglieder dazu ein, die Fastenzeit als eine Zeit der Besinnung, des Gebets und des gemeinsamen Engagements zu erleben. Indem man sich zwei Stunden pro Woche mit Gott und für andere beschäftigt, können neue Perspektiven und Einsichten gewonnen werden, die auch über die Fastenzeit hinaus von Bedeutung sind.