Polizei-Fahndung endet im kalten Tümpel: Drogenflüchtling gerettet!

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Ein 37-Jähriger flüchtet in Bremen-Neustadt vor der Polizei, springt in kalten Tümpel und wird schließlich festgenommen.

Ein 37-Jähriger flüchtet in Bremen-Neustadt vor der Polizei, springt in kalten Tümpel und wird schließlich festgenommen.
Ein 37-Jähriger flüchtet in Bremen-Neustadt vor der Polizei, springt in kalten Tümpel und wird schließlich festgenommen.

Polizei-Fahndung endet im kalten Tümpel: Drogenflüchtling gerettet!

Ein kurioser Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag in Bremen-Neustadt, als ein 37-jähriger Mann vor der Polizei flüchtete. Wie Focus berichtet, fiel der Polizei gegen 3.15 Uhr ein Auto auf, das viel zu schnell fuhr. Bei dem Versuch, das Fahrzeug anzuhalten, beschleunigte der Fahrer und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Die Situation eskalierte, als der Mann weithin sichtbar in einen Tümpel mit eisig kaltem Wasser sprang, dessen Temperatur nur bei sechs Grad lag.

Der Flüchtige zeigte sich dabei wenig kooperativ und weigerte sich, das Wasser zu verlassen. Nach rund 30 Minuten gelang es den Einsatzkräften, ihn mithilfe einer Rettungsleine aus seiner misslichen Lage zu befreien. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann deutlich unterkühlt war und zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht wurde. Zudem hatte er nicht nur Cannabis in einer Menge von 40 bis 50 Gramm, sondern auch ein Messer bei sich.

Verstöße und Folgen

So hatte der Mann ganz offensichtlich gegen mehrere Gesetze verstoßen. Während seiner Flucht entsorgte er einen Beutel mit Cannabis, der die gesetzlich erlaubte Menge überstieg. Die Polizei stellte nicht nur den Beutel und das Messer sicher, sondern beschlagnahmte auch sein Handy und das Auto. Bald wird er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz und dem Waffengesetz verantworten müssen.

Im gleichen Kontext sollte erwähnt werden, dass die Polizei Bremen in einem anderen Vorfall, der sich am 8. September ereignete, auf einen Beutel mit etwa 227 Gramm Cannabis stieß. Dieser wurde hinter einer Parkbank in den Wallanlagen entdeckt, nachdem ein Zeuge eine verdächtige Gruppe beobachtet hatte, die etwas untereinander austauschte. Diese Personen, im Alter von 21 bis 37 Jahren und aus Gambia, Mali und Guinea stammend, waren der Polizei aus früheren Einsätzen bereits bekannt. Bei den Verdächtigen wurden außerdem mehrere Handys sowie Bargeld gefunden, und nach einer Durchsuchung von zwei Wohnungen fanden die Ermittler weiteres belastendes Material.

Die Situation bleibt angespannt

Die Polizei hat daraufhin ein 14-tägiges Aufenthaltsverbot für die Wallanlagen erlassen und kündigte an, ihre Kontrollen fortzusetzen, um dem Drogenhandel in der Region einen Riegel vorzuschieben. Die laufenden Ermittlungen zeigen, dass der Kampf gegen den illegalen Drogenhandel auch in Bremen weiterhin ein wichtiges Thema ist. Das Augenmerk der Behörden bleibt auch auf unerlaubten Aktivitäten und den damit verbundenen Sicherheitsrisiken konzentriert.

Die rechtlichen Konsequenzen für die Betroffenen stehen also bevor, und die Polizei wird auch in Zukunft genau hinschauen, um Straftaten dieser Art möglicherweise einen Strich durch die Rechnung zu machen.