Die Hamburger Reisenden müssen sich für die kommenden Tage auf einige Einschränkungen im Bahnverkehr einstellen. Insbesondere die Technik meldet sich leider mit einem Defekt: Der Aufzug zum Bahnsteig in Hammerbrook ist seit dem heutigen Tag, dem 12. Februar 2026, außer Betrieb. Laut aktuellen Meldungen der Deutschen Bahn wird die Reparatur bis mindestens zum 16. Februar 2026 andauern. Diese Maßnahme wird durch einen technischen Defekt am Bahnhof notwendig, was für viele Pendler eine Umstellung bedeutet. Der barrierefreie Zugang wird durch den Ausfall beeinträchtigt, weshalb die Deutsche Bahn bereits alternative Verbindungen anbietet. So können Fahrgäste den Bus 12 nutzen, der sowohl von Stephansplatz als auch vom Hauptbahnhof in Richtung Hammerbrook verkehrt. Umgekehrt ist der Bus auch für Fahrten in die andere Richtung verfügbar.
Die Informationen wurden am 12. Februar 2026 um 10.58 Uhr aktualisiert. Wer auf eine stufenfreie Verbindung angewiesen ist, sollte die Fahrplanauskunft des Hamburger Verkehrsverbunds unter hvv.de oder in der HVV-App checken, um die besten Alternativen herauszufinden. Doch nicht nur in Hammerbrook gibt es Grund zur Unruhigheit:
Witterungsbedingte Einschränkungen
Das winterliche Wetter hat auch in anderen Teilen Deutschlands seine Spuren hinterlassen. Mehrere Verbindungen, insbesondere zwischen Hamburg und Kopenhagen sowie in der Region um Sylt und Hamburg, fallen aufgrund von Schneeverwehungen aus. Auch auf der Strecke von Berlin nach Hamburg sind Verspätungen und Zugausfälle wegen des treuen Winters zu erwarten. Reisenden in Richtung Frankfurt müssen sich auf eine zusätzliche Verspätung von bis zu 60 Minuten durch Reparaturarbeiten an der Weiche einstellen.
Der Regionalverkehr in Hamburg ist ebenfalls betroffen, insbesondere die Linien RB 62, RB 81, RB 85, RB 86 sowie RE 6 und RE 60 haben mit Verspätungen und (Teil-)Ausfällen zu kämpfen, die bis zum 12. Januar 2026 anhalten könnten.
Fahrgastrechte und Entschädigungen
Natürlich bringt all das auch einige Fragen zu Fahrgastrechten mit sich. Wenn Reisende mit Verspätungen von mindestens 60 Minuten an ihrem Ziel ankommen, haben sie Anspruch auf eine Erstattung von 25 Prozent des Ticketpreises. Bei einem Reiseabbruch können es sogar 100 Prozent sein. Bei Verspätungen am Startbahnhof von mehr als 20 Minuten darf die Reise auch auf anderen Routen fortgesetzt werden, was in einigen Fällen durchaus hilfreich sein kann.
Für Reisende mit einer BahnCard gibt es ebenfalls spezielle Regelungen: Bei einer Verspätung von mehr als einer Stunde gibt es 10 Euro Entschädigung in der zweiten Klasse und 15 Euro in der ersten Klasse. Wer seine Tickets wegen den aktuelles Störungen nicht antreten kann, sollte sich in einem DB Reisezentrum erkundigen, wo eine Erstattung beantragt werden kann.
Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass trotz der wetterbedingten Herausforderungen ein gutes Händchen gefragt ist, um die Bahnreisen möglichst reibungslos zu gestalten. Reisende sollten sich gut vorbereiten und die aktuellen Verkehrsmeldungen im Auge behalten. Durch die verschiedenen Alternativen der Deutschen Bahn und die Hinweise zu Fahrgastrechten sollten die gestörten Verbindungen bestmöglich gemeistert werden.
Für aktuelle Informationen und Updates bezüglich des Fahrplans können Sie den Artikel von news.de konsultieren oder sich auf bahndampf.de über die täglichen Verkehrsmeldungen informieren.