In Hamburg macht die Silvestershow „Willkommen 2026“ von ZDF von sich reden, denn sie wird in der beliebten Hafencity stattfinden. Nachdem die Veranstaltung bisher am Brandenburger Tor in Berlin bekannt war, wird dieses Jahr alles anders. Die Show, die am 31. Dezember live ab 20:15 Uhr ausgestrahlt wird, findet erstmals aus der Hamburger Hafencity statt, direkt auf einer schwimmenden Bühne vor dem Westfield Center. Allerdings gibt es zahlreiche Fragen und Bedenken, die im Vorfeld geklärt werden müssen. NDR berichtet, dass bisher kein offizieller Antrag für die Großveranstaltung bei der Wirtschaftsbehörde eingegangen ist.
Die finanziellen Modalitäten bleiben unklar: Während der Berliner Senat zwischen 500.000 und 1.000.000 Euro bereitgestellt hat, zeigt sich der Hamburger Senat eher zögerlich. Eine finanzielle Unterstützung wird nur in Aussicht gestellt, wenn Hamburg auch entsprechend profitiert. Das sorgt nicht nur für Unmut in der Bevölkerung, sondern auch für kritische Stimmen aus der Bürgerschaft, insbesondere von der Linksfraktion. Heike Sudmann, die Fraktionsvorsitzende, hebt hervor, dass es bisher keine Gespräche mit Anwohnern oder dem Bezirk gegeben hätte. Daher plant sie, die Bürgerschaft einzuschalten, um die Verhandlungen über die Silvestershow abzubrechen. n-tv berichtete über diese wachsenden Bedenken.
Sicherheitsbedenken bei Großveranstaltungen
Bei einem Event dieser Größenordnung stellt sich natürlich auch die Frage der Sicherheit. Horst Niens von der Gewerkschaft der Polizei äußerte Besorgnis über das mögliche „Masseproblem“ bei der Veranstaltung. Die große Anzahl an Zuschauern könnte eine Herausforderung für die Sicherheit der Gäste darstellen. Professionelle Sicherheitskonzepte sind hier unerlässlich, um Risiken wie Übergriffe oder Verletzungen durch Feuerwerkskörper zu vermeiden. Dabei kann eine Securityfirma wichtige Aufgaben übernehmen, etwa die Erstellung eines umfassenden Sicherheitskonzepts und die Durchführung von Zugangskontrollen. Legend Security nennt diese Maßnahmen unerlässlich, um ein sicheres Erlebnis zu gewährleisten.
Bereits in der Planung spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle: Absprachen mit lokalen Behörden und der Feuerwehr sind entscheidend, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Erste-Hilfe-Stationen sollten eingerichtet werden, und es muss gewährleistet sein, dass qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Ein gelungenes Sicherheitskonzept kann letzten Endes den Unterschied ausmachen, ob das Event ein Erfolg wird oder nicht.
Nach einem Jahr in Corona-bedingter Isolation soll der Silvesterabend in Hamburg nun wieder zum Leben erweckt werden. Doch ohne finanzielle Unterstützung und ein durchdachtes Sicherheitskonzept könnte die Stimmung im neuen Jahr ordentlich getrübt werden. Wird Hamburg tatsächlich den Sprung als neue „Silvester-Hauptstadt“ schaffen oder bleibt es bei den Plänen, die vor allem in der politischen Diskussion verankert sind? Die kommenden Monate werden zeigen, wie und ob sich die Pläne konkretisieren lassen.