Ein neuer Stern am Hamburger Himmel wird bald erstrahlen: Der Elbtower, ein beeindruckendes Bauwerk mit einer Höhe von 200 Metern, wird zum Zuhause des neuen Naturkundemuseums, das den Namen „Evolutioneum“ tragen wird. Zurzeit noch im Rohbau, soll der Elbtower bis 2029 fertiggestellt werden, nachdem die Stadt Hamburg die Bauarbeiten wieder aufgenommen hat, nachdem der ursprüngliche Investor insolvent ging. Der Senat hat sich entschieden, die Eröffnung des Evolutioneums in den unteren Geschossen des Elbtowers zu realisieren und somit das kulturelle Angebot der Hansestadt zu erweitern. Ein paar spannende Details sind dabei an die Öffentlichkeit gelangt.

Das Evolutioneum wird auf einer Fläche von 46.000 Quadratmetern Platz finden und ist mehr als nur ein Museum. Es wird interaktive Formate zur Wissensvermittlung bieten, darunter spezielle „Klassenzimmer“ und virtuelle Forscher, die es den Besuchern ermöglichen, sich aktiv mit den Themen Evolution und Biodiversität auseinanderzusetzen. Matthias Glaubrecht, der Projektleiter, hebt hervor, dass das szenografische Konzept und die Forschungsinfrastruktur von großer Bedeutung sind, um die Umweltveränderungen durch Menschen erlebbar zu machen. Ein faszinierendes Highlight wird ein virtueller Heringsschwarm sein, der unter einer gläsernen, begehbaren Fläche schwimmt und auf Besucher reagiert, die die Problematik der veränderten Umwelt verdeutlichen. .

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Ein bedeutsames Projekt für die Wissenschaft

Das Evolutioneum wird in den großen Sälen die Erdgeschichte bis zum Menschen und die Vielfalt der Lebensräume vorstellen. Der Saal für Biodiversität wird sowohl moderne als auch historische Sammlungen zeigen. Die Hamburger LIB-Sammlung umfasst insgesamt zehn Millionen Objekte, die als wertvolle Ressourcen für die Forschung und Bildung dienen werden. Prof. Dr. Bernhard Misof, Generaldirektor des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels, hat sich begeistert über die Pläne geäußert, die bedeutenden Sammlungen in Hamburg zu bewahren und innovative Ausstellungen zu gestalten, die sich mit aktuellen Themen wie Dürre, Insektensterben und dem Konsumverhalten beschäftigen. .

Die Stadt plant, das Evolutioneum als Teil des LIB aufzufassen, um die Veränderung der biologischen Vielfalt im Kontext der aktuellen Biodiversitätskrise zu untersuchen und Lösungen anzubieten. Dabei ist die Rückführung der Bereiche Zoologie, Paläontologie, Geologie und Mineralogie aus verschiedenen Standorten des Museums der Natur Hamburg ins Evolutioneum ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Vorfreude auf ein neues Highlight in Hamburg

Anschauliche interaktive Präsentationen und ein breit gefächertes Bildungsangebot sollen jährlich rund 500.000 Besucher anziehen – ein klarer Indikator dafür, auf was sich Hamburg freuen kann. Der Kaufpreis für die Museumsfläche beläuft sich auf 595 Millionen Euro, aber die Stadt hat sich verpflichtet, das Projekt fünf Jahre schneller und 230 Millionen Euro günstiger zu realisieren. Um all dies zu ermöglichen, braucht das Projekt allerdings noch die Zustimmung der Bürgerschaft. Es bleibt zu hoffen, dass der Standort Elbtower bald die Türen seines neuen Naturkundemuseums öffnet und den Hamburgern sowie seinen Gästen die Schönheit und Vielfalt der Natur näherbringt.

Die Neugestaltung des Hamburger Stadtbildes mit dem Elbtower und dem Evolutioneum stellt eine perfekte Gelegenheit dar, um Forschung und Bildung im Herzen der Stadt zu vereinen. Ein guter Schritt für die Zukunft von Hamburg!