Hamburg steht vor einem aufregenden neuen Projekt: Der „Sports-Dome“, ein gigantischer Sporttempel, soll in der HafenCity entstehen und mit über 20 Sportarten sowie einem breiten gastronomischen Angebot aufwarten. Längst überfällig, da das Grundstück an der Versmannstraße seit mehr als zehn Jahren brachliegt, war die ursprüngliche Eröffnung für 2018 anvisiert. Doch die Insolvenz des Sponsors „Care Energy“ und verschiedene äußere Herausforderungen, darunter die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg, haben den Bau verzögert. Mopo berichtet, dass die Suche nach neuen Geldgebern mittlerweile von Erfolg gekrönt ist, auch wenn die Planung nun erneut auf den Prüfstand kommt.

Im Laufe des letzten Jahres musste die Stadt Hamburg die Vergabe des Grundstücks neu verhandeln. Geschäftsführer Leif Bachorz plant einen neuen Anhandgabe-Prozess, dessen Details im April 2026 veröffentlicht werden sollen. Doch die Zeit drängt: Der Spatenstich ist für Dezember 2026 festgelegt, und die Tiefbauarbeiten sollen beginnen, sobald die Anforderungen erfüllt sind. Einige Angebote des „Sports-Dome“ stehen allerdings auf der Kippe. Besonders das ambitionierte Projekt eines 25 Meter tiefen Tauchbeckens könnte gefährdet sein – die Stadt präferiert die Schaffung von Immobilien, die später wiederverwertbar sind.

Ein vielseitiges Sportangebot

Die Entwicklung des „Sports-Dome“ verspricht eine Vielzahl an Trendsportarten. Geplant sind unter anderem ein Windtunnel für Indoor-Skydiving und eine stehende Welle zum Surfen. Auch virtuelle Realität und E-Sport-Angebote sollen nicht zu kurz kommen. Ein ganz besonderes Highlight könnte eine Ski- und Golf-Simulation sein, die das Sporterlebnis abrundet. Die Gastronomie wird dabei eine zentrale Rolle einnehmen: Das Konzept sieht mehrere Themenrestaurants vor, die gesunde und leckere Mahlzeiten sowie Snacks anbieten. Dies umfasst eine ruhige Umgebung für Familien, eine lebendige Sportsbar sowie Public Viewing und Live-Cooking-Küchen, in denen frische, regionale Zutaten verarbeitet werden. Sports-Dome hebt hervor, dass auch an die Bedürfnisse von Vegetariern und Veganern gedacht wird – da macht das Essen gleich doppelt Spaß!

Förderung der Sportstätten

Die Finanzierung des „Sports-Dome“ könnte auch durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) unterstützt werden. Mit einem Budget von 333 Millionen Euro für die Jahre 2025/2026 setzt sich das Programm dafür ein, die Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Sporteinrichtungen zu fördern. Ziel ist es, den bestehenden Sanierungsstau abzubauen und die nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Die Frist für Interessenbekundungen endete am 15. Januar 2026, und die Auswahl der förderfähigen Projekte wird voraussichtlich im April 2026 bekannt gegeben. Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung stellt klar, dass umfassende Sanierungsprojekte besondere Berücksichtigung finden und finanzielle Unterstützung erhalten können, um auch die energetischen Standards moderner Gebäude zu gewährleisten.

Insgesamt sorgt die bevorstehende Schaffung des „Sports-Dome“ in Hamburg für große Vorfreude. Ob als Sportler oder als Besucher – der Tempel der Vielfalt könnte bald eine Anlaufstelle für viele Hamburgerinnen und Hamburger werden. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung ohne weitere Hindernisse verläuft und der Sporttempel bald seine Pforten öffnen kann!