In Hamburg ist die Situation mit den mobilen Blitzern nach wie vor angespannt. Aktuell gibt es insgesamt 12 Blitzerstandorte, die eine wichtige Rolle in der Verkehrsüberwachung spielen. Diese Informationen basieren auf dem Stand vom 20. Februar 2026, 19:16 Uhr. Die Polizei setzt mobile Radarfallen in der gesamten Stadt ein, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu detektieren und das Unfallrisiko zu minimieren. Dies ist besonders relevant, da Autofahrer in Hamburg häufiger gegen die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten verstoßen als in anderen Großstädten wie Berlin oder München. Die Blitzerstandorte sind wie folgt:

  • Bürgerweide (20537 Borgfelde, Hamburg-Mitte) – kein Tempolimit angegeben
  • Kleiner Schäferkamp (20357 Eimsbüttel) – 50 km/h
  • Anckelmannsplatz (20537 Hammerbrook, Hamburg-Mitte) – 30 km/h
  • Maria-Louisen-Straße (22301 Hamburg-Nord, Winterhude) – 30 km/h
  • Lehmweg (20251 Hamburg-Nord, Hoheluft-Ost) – 30 km/h
  • Stresemannstraße (20359 St. Pauli, Hamburg-Mitte) – 50 km/h
  • Amsinckstraße (20097 Hammerbrook, Hamburg-Mitte) – 50 km/h
  • Friedrichshulder Weg (22547 Altona, Lurup) – kein Tempolimit angegeben
  • Nedderfeld (22529 Hamburg-Nord, Eppendorf) – 50 km/h
  • Niendorfer Gehege (22453 Niendorf) – 30 km/h
  • Weg beim Jäger (22453 Hamburg-Nord, Groß Borstel) – 30 km/h
  • Oldesloer Straße (22457 Schnelsen) – 50 km/h

Die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist nicht nur eine Frage der Rechtskonformität, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Sicherheit im Straßenverkehr. In Hamburg sind Blitzer mittlerweile ein fester Bestandteil des Stadtbildes. Laut einer Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft erweisen sich die Blitzer in Hamburg als besonders effektiv. Das zeigt sich auch in den Einnahmen, die im Jahr 2023 durch mobile Blitzkontrollen generiert wurden, und die über 44 Millionen Euro betrugen. Diese Summe stellt eine Steigerung um rund eine halbe Million Euro im Vergleich zum Vorjahr dar, was die Bedeutung der Blitzkontrollen unterstreicht.

Rechtslage und technische Details

Bei der Nutzung von Radarwarnern gibt es klare gesetzliche Vorgaben. Die Verwendung von Geräten zur Anzeige oder Störung von Kontrollmaßnahmen ist verboten. Blitzer-Apps auf Handys dürfen genutzt werden, solange sie während der Fahrt nicht aktiviert sind. Externe Radarwarner, die kurzfristig nutzbar sind, gelten hingegen als strafbar. Die Polizei in Hamburg geht konsequent gegen Raser vor, um das Unfallrisiko zu reduzieren. Im Jahr 2023 wurden Fahrerinnen und Fahrer in Hamburg fast 620.000 Mal mit mobilen Blitzern ertappt, was die Notwendigkeit der Blitzkontrollen eindrücklich belegt.

Ein neuartiger mobiler Blitzer wurde ebenfalls in Hamburg getestet. Die Polizei setzt zurzeit 18 Blitzanhänger ein, mit der Möglichkeit, diese Zahl auf bis zu 20 zu erhöhen. Informationen zur Funktionsweise der Geschwindigkeitsmessung durch Blitzer und Radarfallen werden bereitgestellt, und Betroffene können gegen die Messergebnisse und Bußgeldbescheide Einspruch einlegen. Eine Übersicht der Standorte der festen Blitzer in Hamburg ist ebenfalls verfügbar, um den Verkehrsteilnehmern eine bessere Orientierung zu bieten.

Mobile Blitzkontrollen in Hamburg

Die mobile Blitzüberwachung in Hamburg ist nicht nur auf die Innenstadt beschränkt. Auch in den äußeren Stadtteilen kommt es regelmäßig zu Blitzkontrollen. Zum Beispiel wurden am 3. Oktober 2025 mobile Blitzkontrollen an sieben Standorten durchgeführt, darunter der Sander Damm und die Tarpenbekstraße (20251 Hamburg-Nord, Eppendorf). Die Standorte können sich jedoch ändern und sind ohne Gewähr. Die Einsätze der Polizei sind klar darauf ausgelegt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu überwachen.

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Insgesamt ist die Blitzüberwachung in Hamburg ein essenzielles Element der Verkehrssicherheit, das nicht nur zur Einhaltung der Geschwindigkeitslimits beiträgt, sondern auch zur Reduzierung von Unfallrisiken auf den Straßen der Hansestadt.