Am Montag, den 3. November 2025, heißt es für die Hamburger Schüler: Die Schulbank ruft nach den Herbstferien! Dabei gibt es einige Überlegungen, die im Vorfeld beim Schulstart in den Köpfen der Eltern herumschwirren: Wie sieht es mit dem Unterrichtsausfall in der Grippesaison aus? Laut NDR werden die Sorgen der Eltern zum Glück wohl unbegründet sein. Die Vorhersagen deuten darauf hin, dass der Unterrichtsausfall gering bleibt.
Ein Blick zurück zeigt, dass im letzten Schuljahr nur 1,5 Prozent der Unterrichtsstunden komplett ausfielen. In Hamburg fielen insgesamt 9,4 Prozent der Unterrichtsstunden aus oder mussten vertreten werden. Besonders in Stadtteilschulen wie in Wilstorf und Poppenbüttel, wo der Ausfall bei sechs Prozent liegt, werden vertretende Lehrkräfte aktiv. In den Grundschulen hingegen tendiert der Unterrichtsausfall gegen Null, was für die jüngeren Schüler eine erfreuliche Nachricht ist.
Vertretungslehrer und Personalquellen
Über 500 Vertretungslehrer sind in der Hansestadt im Einsatz, was einer Quote von knapp acht Prozent der Schulstunden entspricht, die von diesen Lehrkräften abgedeckt werden. Die Krankheitsquote des Schulpersonals beträgt derzeit 8,5 Prozent. Ein offenes Ohr wird auch der Bildungsbehörde geschenkt, denn diese hat erkannt, dass einige Schulen überbelegt sind. In dieser Woche werden Informationen zu neuen Schulstandorten veröffentlicht, unter anderem für das Bille-Gymnasium in Bergedorf und die Stadtteilschule Leuschnerstraße.
- Bille-Gymnasium in Bergedorf
- Schulcampus Hammer Straße in Wandsbek
- Stadtteilschule Leuschnerstraße in Bergedorf
Ein Lichtblick ist auch, dass zum 1. August 2025 in Hamburg 16.123 Vollzeitstellen an allgemeinbildenden, staatlichen Schulen gezählt wurden – das sind 212 mehr als im Jahr zuvor. Diese Einstellungen wurden notwendig, um auf steigende Schülerzahlen und Pensionierungen zu reagieren. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert dennoch zusätzliche Stellen, um den Herausforderungen in der weiteren Zukunft gerecht zu werden.
Geringer Unterrichtsausfall als Ziel
Die Landesregierung verfolgt das Ziel, den Unterrichtsausfall so gering wie möglich zu halten. Natürlich sind Ausfälle durch Krankheit, Klassenfahrten oder Außerschulisches Lernen nicht immer zu vermeiden. Eine Dokumentation mit dem Titel „Schulische Konzepte zur Vermeidung von Unterrichtsausfall“ stellt Methoden und bewährte Praktiken vor, die Schulen dabei unterstützen, Unterrichtsausfall zu reduzieren. So wird der Austausch von Ideen und organisatorischen Schemen gefördert, um den Schülern eine qualitativ hochwertige Bildung zu bieten, wie das Ministerium für Schule und Bildung NRW berichtet.
Für die Hamburger Schulen wartet also eine spannende Zeit nach den Herbstferien. Es bleibt zu hoffen, dass die Pflege der Hygienemaßnahmen auch während der Grippezeit Wirkung zeigt und der Unterricht weitgehend aufrechterhalten werden kann. Denn schließlich wollen die Schüler und Lehrer gut durch das Schuljahr kommen!



