Mordprozess nach fatalem Sturz: Zehn junge Angeklagte vor Gericht!
Im Hamburger Stadtteil Wilstorf beginnt der Prozess gegen zehn Angeklagte nach dem tödlichen Sturz eines 15-Jährigen aus einem Hochhaus.

Mordprozess nach fatalem Sturz: Zehn junge Angeklagte vor Gericht!
In Hamburg-Wilstorf hat ein Tragödie in der Nacht zum 14. April 2025 die Stadt erschüttert. Ein 15-jähriger Junge ist bei einem Sturz aus dem achten Stock eines Hochhauses ums Leben gekommen. Der Vorfall steht in direktem Zusammenhang mit einem Überfall, der sich zuvor in der Wohnung eines jungen Mannes abgespielt hat. [Welt] berichtet von einem Prozessbeginn am Montag am Landgericht Hamburg, bei dem zehn junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 24 Jahren vor Gericht stehen.
Die Ereignisse jener Nacht begannen mit einer gewalttätigen Konfrontation. Die Angeklagten, die in Gruppen auftraten und mit Baseballschlägern, Messern und einer Machete bewaffnet waren, drangen nach dem Klingeln an der Wohnungstür gewaltsam in die Wohnung ein. Wie [Stern] berichtet, wurde die Tür aufgebrochen, und die Anwesenenden wurden bedroht und zur Herausgabe von Geld und Wertsachen gezwungen.
Der Überfall und die Folgen
Die Bewohner der Wohnung sowie drei Gäste erlebten einen Albtraum. Unter dem Druck der Angreifer musste ein Besucher mit einem Messer bedroht werden, während der 15-Jährige und ein weiterer Gast versuchten, auf den Balkon einer anderen Wohnung zu fliehen. Tragischerweise verlor der Jugendliche dabei den Halt und stürzte in die Tiefe. Trotz sofortiger Reanimationsversuche konnte ihn nichts mehr retten. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus und prüft derzeit, ob der Jugendliche vielleicht gestoßen wurde.
Die Staatsanwaltschaft hat sieben der zehn Angeklagten wegen besonders schweren Raubes mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung angeklagt, während drei weitere wegen Beihilfe beschuldigt werden. Diese hielten beim Überfall Wache vor dem Hochhaus. Die Täter flüchteten mit Bargeld und Handys, doch die Polizei konnte sie später in zwei Taxis festnehmen. [Welt] spricht von einem scheinbar geplanten Überfall, was die Ernsthaftigkeit der Anklage erklärt.
Die laufenden Ermittlungen
Um den Tatort zu sichern, war ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz. Ermittler der Spurensicherung sammelten Beweise, und eine Machete wurde gefunden, auch wenn nicht bestätigt werden konnte, ob sie mit dem Vorfall in Verbindung steht. Neben den rechtlichen Konsequenzen unterstützen die Behörden auch die Augenzeugen und Verwandten des Opfers psychisch. Dieser schreckliche Vorfall hat viele betroffen und wirft Fragen auf, die über das Gericht hinausgehen. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise von Zeugen zur Aufklärung der Geschehnisse.
Der Prozess wird mit Spannung erwartet, insbesondere weil unklar ist, ob die Öffentlichkeit Zutritt haben wird; das Gericht könnte einem Ausschluss im Interesse der jugendlichen Angeklagten anordnen. Es bleibt abzuwarten, wie der Fall vor Gericht verhandelt wird und welche Konsequenzen sich für die Beteiligten ergeben.