Am kommenden Wochenende wird es auf der A7 in Hamburg zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Autobahn wird im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen HH-Stellingen (26) und HH-Heimfeld (32) von Freitag, 20. Februar, 22 Uhr bis Sonntag, 23. Februar, 5 Uhr komplett gesperrt. Dies ist eine wichtige Information für alle Verkehrsteilnehmer:innen, die sich auf die Straße begeben möchten. Die zuständigen Behörden empfehlen dringend, Hamburg an diesem Wochenende weiträumig zu umfahren oder alternative Verkehrsmittel zu prüfen. Die Vollsperrung wird genutzt, um die letzten drei Verkehrszeichenbrücken mit Großkränen zu montieren, was ohne Einschränkungen nicht möglich wäre. Weitere Arbeiten im Bereich K20 Hochstraße Elbmarsch, die die Verbreiterung der A7 betreffen, laufen ebenfalls parallel.
Die DEGES führt im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes verschiedene Projekte durch, darunter den Lärmschutztunnel Altona, der ebenfalls im Februar Sperrbedarfe angemeldet hat. Die Arbeiten werden zusammengelegt, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Während der Vollsperrung werden auch die Tunnelbetriebszentrale und die Autobahnmeisterei Othmarschen aktiv. Letztere führt Instandsetzungsarbeiten durch, die im laufenden Verkehr erhebliche Beeinträchtigungen verursachen würden. Betroffene Rampensperrungen an den Anschlussstellen HH-Volkspark (27), HH-Bahrenfeld (28), HH-Othmarschen (29), HH-Waltershof (30), HH-Hausbruch (31) und HH-Heimfeld (32) beginnen bereits am Freitag, 20. Februar, ab 21 Uhr.
Offizielle Umleitungen und ÖPNV-Änderungen
Für die Umleitung des Verkehrs sind großzügige Alternativen vorgesehen. So wird eine großräumige Umleitung über die A1, A21 und B205 für Durchgangs- und überregionale Verkehre empfohlen. Aus dem Süden kommend wird der Verkehr ab Buchholzer Dreieck (43) oder Horster Dreieck (40) über das AK Maschener Kreuz (39) auf die A1 geleitet. Verkehrsteilnehmer:innen aus dem Norden können ab der Anschlussstelle Neumünster-Süd (15) auf die B205 ausweichen. Für die Anreisenden aus dem Norden stehen zudem Umgehungsstraßen ab den Anschlussstellen HH-Schnelsen-Nord (23) oder HH-Schnelsen (24) zur Verfügung. Aus dem Süden können Verkehrsteilnehmer:innen ab der Anschlussstelle HH-Heimfeld (32) über die Bedarfsumleitungen U7 oder U27/U21 in Richtung Hafen ausweichen.
Für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) wird es ebenfalls Änderungen geben: Die Buslinien 150, 250 und 611 werden über die Elbbrücken umgeleitet, und die Hochbahn wird die Änderungen der Fahrzeiten bekanntgeben. Ab Samstag, 1:00 Uhr, stehen alle U- und S-Bahnlinien wieder uneingeschränkt zur Verfügung, da der Schienenersatzverkehr auf der S2 aufgehoben wird.
Demonstrationen und weitere Verkehrshinweise
Zusätzlich zur Vollsperrung der A7 wird am Samstag eine angemeldete Kundgebung stattfinden, zu der rund 20.000 Menschen erwartet werden. Verkehrsteilnehmer:innen wird geraten, den Bereich der Hamburger City ebenfalls weiträumig zu umfahren. Die Baumaßnahme auf der Willy-Brandt-Straße wird plangerecht am Freitagabend vor der Autobahnsperrung abgeschlossen, während geplante Asphaltierungsarbeiten auf der Amsinckstraße kurzfristig verschoben wurden. Die B4 kann ebenfalls als leistungsfähige Ausweichroute genutzt werden.
Es ist zu beachten, dass einige Arbeiten wetterabhängig sind und sich kurzfristig verschieben können. Für weitere Informationen zu Durchfahrtsbreiten und Baustellen kürzerer Dauer kann die Website www.autobahn.de besucht werden. Diese umfassenden Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verkehrssituation in Hamburg während der Vollsperrung der A7 so gut wie möglich zu steuern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer:innen zu gewährleisten.
Für detaillierte Informationen über die Verkehrssituation und alternative Routen können die offiziellen Mitteilungen der Stadt Hamburg auf der Webseite Hamburg.de konsultiert werden. Die Koordination dieser umfangreichen Maßnahmen zeigt das Engagement der Behörden zur Sicherstellung eines reibungslosen Verkehrsflusses, trotz der anstehenden Herausforderungen.