Eine großangelegte Vollsperrung der A7 steht bevor. Von Freitag, dem 20. Februar, um 22 Uhr bis Sonntag, den 23. Februar, um 5 Uhr, wird die Autobahn zwischen den Anschlussstellen HH-Stellingen (26) und HH-Heimfeld (32) komplett gesperrt. Diese Maßnahme ist Teil der umfangreichen Bauarbeiten zur Verbreiterung der A7 im Bereich K20 Hochstraße Elbmarsch, wie die Kreiszeitung Wochenblatt berichtet.
In dieser Zeit werden die letzten drei Verkehrszeichenbrücken mit Großkränen montiert. Dies passiert im Zusammenhang mit der Sanierung und Wartung, die von der Tunnelbetriebszentrale während der Sperrung durchgeführt wird. Auch die Autobahnmeisterei Othmarschen ist aktiv und führt Instandsetzungsarbeiten durch, die im normalen Verkehr erhebliche Beeinträchtigungen verursacht hätten.
Empfehlungen für Verkehrsteilnehmer:innen
<p Verkehrsteilnehmer:innen wird geraten, Hamburg an diesem Wochenende weiträumig zu umfahren oder alternative Verkehrsmittel zu nutzen. Der Verkehrsfluss könnte erheblich leiden, was besonders für Pendler wichtig ist. Die Hamburg.de Plattform gibt für Ausweichrouten folgende Hinweise: Aus dem Norden empfehlen sich die Abfahrt AS Schnelsen über die B447, Hoheluftchaussee bis zur A255. Aus dem Süden in umgekehrter Richtung ebenfalls. Hierbei sind die Wege frei von Baumaßnahmen.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass bereits am Samstag ab 13:30 Uhr rund 20.000 Menschen zu einer angemeldeten Kundgebung in der Hamburger Innenstadt erwartet werden. Es wird empfohlen, den Bereich der Hamburger City zu meiden, um Staus und Verzögerungen zu entgehen.
Öffentlicher Nahverkehr betroffen
Die Änderungen machen sich auch im öffentlichen Nahverkehr bemerkbar. Die Buslinien 150, 250 und 611 werden über die Elbbrücken umgeleitet, und die Hochbahn wird in Kürze weitere Informationen zu den Änderungen der Fahrzeiten bekannt geben. Ab Samstag, 1:00 Uhr, stehen hingegen alle U- und S-Bahnlinien wieder uneingeschränkt zur Verfügung; der Schienenersatzverkehr auf der S2 wird aufgehoben.
Für Schwerlasttransporte gibt es leider schlechte Nachrichten: Diese können die gesperrte Strecke nicht befahren. Die letzten Parkmöglichkeiten sind ausgeschildert, um betroffenen Fahrern zusätzliche Umstände zu ersparen. Insgesamt wird darum gebeten, die Umleitungen und Anweisungen der örtlichen Behörden zu beachten.
Für weitere Informationen über Durchfahrtsbreiten und Baustellen kürzerer Dauer steht die Website www.autobahn.de zur Verfügung. Wer über die Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte auch die entsprechenden Kanäle der Autobahn GmbH im Auge behalten.



