Heute ist der 11.03.2026, und die Judo-Welt zeigt sich wieder einmal von ihrer besten Seite. Zwei herausragende Veranstaltungen haben in den letzten Tagen die Judoszene in Deutschland geprägt. In Eißendorf traten die talentierten Nachwuchsjudoka des KSC-Bushido beim 10. Pokalturnier des SFV Holthusen an, während der 1. Fuldaer Judo-Club beim 25. Wartburg-Pokalturnier in Eisenach beeindruckte.
Die Eißendorfer Judoka, bestehend aus Jenna Geerdts, Mara Wilkens und Anes Redjepi, zeigten bei diesem Turnier ihr Können. Jenna Geerdts, erst 10 Jahre alt, kämpfte in der U13 und überzeugte mit starken Wurftechniken. Anes Redjepi, der mit 12 Jahren in der U15 antrat, setzte Hebeltechniken und Konterwürfe gekonnt ein und sicherte sich den ersten Platz. Auch Mara Wilkens, 11 Jahre alt, glänzte in den Klassen U13 und U15, wo sie in beiden Altersklassen Silber errang. Ihre Fähigkeit, die linke Angriffsseite durchzusetzen und Hebeltechniken abzuwehren, war bemerkenswert. Dieses Turnier diente als Vorbereitung auf die internationalen „Copenhagen Open“, die Anfang April stattfinden werden. Mehr dazu finden Sie in dem Artikel auf Harburg Aktuell.
Erfolgreiche Medaillenausbeute in Eisenach
Währenddessen war der 1. Fuldaer Judo-Club ebenfalls sehr erfolgreich beim 25. Wartburg-Pokalturnier in Eisenach, das am vergangenen Wochenende stattfand. Mit fast 500 Teilnehmern aus 52 Vereinen war das Turnier ein wahres Spektakel. Der Fuldaer Judo-Club erzielte insgesamt acht Medaillen und fünf Platzierungen und wurde als bester osthessischer Verein 11. in der Gesamtwertung. Ivan Fedorenko und Ben Hartmann gewannen jeweils eine Goldmedaille in ihren Altersklassen, wobei Fedorenko in der U13 in der Gewichtsklasse bis 46 kg triumphierte und Hartmann in der U15 bis 40 kg. Zudem holte Jan Hartmann eine Silbermedaille in der U13.
Die Altersklassen reichten von U11 bis hin zu den Männern, was die Vielfalt und den inklusiven Charakter des Turniers unterstreicht. Der jüngste Teilnehmer war erst 10 Jahre alt, während der älteste Teilnehmer stolze 58 Jahre zählte. Die Fuldaer Judoka zeigten sich in der U13 stark, mit Bronzemedaillen für Lea Rudolphi, Julius Michel und Marharyta Sharova. Fabian Hohmann konnte in der U18 eine Silbermedaille gewinnen, während Mahmoud Zin Aldin in der offenen Altersklasse der Männer Bronze erkämpfte. Weitere Details zu den Ergebnissen finden Sie in dem Bericht auf Osthessen News.
Bedeutung für den Judosport
Die Erfolge der Judoka aus Eißendorf und Fulda sind nicht nur Zeichen individuellen Könnens, sondern auch ein Indiz für die hervorragende Trainingsarbeit, die in den Vereinen geleistet wird. Solche Veranstaltungen fördern nicht nur den Wettbewerbsgedanken, sondern tragen maßgeblich zur Entwicklung junger Talente bei. Die Vorbereitungen auf internationale Wettbewerbe wie die „Copenhagen Open“ sind entscheidend für die weitere sportliche Laufbahn der Athleten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Nachwuchsjudoka in Zukunft entwickeln und welche Erfolge sie noch erzielen werden.



